Überall is‘ besser als wie hier – Von E-Tickets und bargeldloser Zahlung

Schluss mit Papier pfeift es von den Dächern. In Amsterdam geht das, auch in Stockholm – und in Hong Kong, da gibt’s das schon lange. Überall auf der Welt geht die Fahrkarte für Bus und U-Bahn ohne Bargeld zu kaufen. Nur hier in Hamburg, da geht ja nicht mal die Kartenzahlung am Fahrkartenautomaten. Hier sind wir in der Steinzeit verhaftet, ja sogar rückschrittlich und unser Tarifsystem – das versteht sowieso niemand.

Aber ist das auch wirklich so?

Sehen wir uns die Fakten doch mal an:

1. HOCHBAHN-Fahrkartenautomaten können nicht EC

Stimmt. Unsere Automaten sind auf Bargeld und die Geldkarte ausgerichtet. Warum? Ganz einfach weil der Deutsche das so macht. Kleinstbeträge zahlt selten jemand mit EC-Karte. Laut Angaben der Bundesbank von 2011 liegen 98% aller Zahlungen mit EC- oder Kreditkarten bei Beträgen über 5 Euro. Und auch die Auswertung der Fahrkartenverkäufe zeigt, dass der Barkauf im Vergleich zur Geldkarte relativ konstant geblieben ist. Uns ist bewusst, dass es dennoch einen Anteil unter unseren Fahrgästen gibt, der sich eine Zahlung per EC-Karte wünscht. Aber hier müssen wir wirtschaftlich denken: Lohnt sich die Ausrüstung jedes Automaten, also 377 x 10.000 Euro, für einen wie oben beschrieben geringen Prozentsatz an Fahrgästen? Vor allem angesichts von Systemen, die eindeutig vielversprechender und zukunftsträchtiger sind? Ganz klar: nein!

2. Mit der HVV-Card bargeldlos

Ist eine (Geld-)Chipkarte, auf die ein elektronisches Ticket aufgeladen wird. Wird seit 2012 in Harburg und Bergedorf getestet und gut angenommen.  Gerade ist der HVV dran, diese HVV-Card auf den gesamten Verbund auszuweiten.

3. Mit der HVV-App mobil zur Fahrkarte

Die bisher vermutlich bequemste Möglichkeit: Fahrkarte aufs Smartphone, Geld automatisch vom Konto abgezogen. Ist schon was, aber geht da nicht noch mehr?

Ganz so schlecht wie man immer denkt, stehen wir also gar nicht da. Vor allem aber geht unser Blick viel weiter.

Geldkarten und E-Tickets werden vermutlich bald schon überholt sein. Stattdessen nehmen wir Bezahlsysteme in den Blick, die bequemer nicht sein könnten. Die App bleibt sicher – aber ein Aufwand bleibt: zum Ticketkauf muss das Smartphone immer erst eine Verbindung ins Internet herstellen. Geht das nicht irgendwie noch einfacher?

In dieser Welt steigt ihr in den Bus oder die U-Bahn, das Fahrzeug registriert euch anhand eures Smartphones automatisch und berechnet beim Aussteigen den zu zahlenden Preis. Wie wäre es, wenn das dann auch immer ganz automatisch der beste Preis ist?
Kein Wirrwarr von Tarifen mehr – zumindest nicht für mich als Fahrgast. Das macht das System schließlich ganz von allein. Sogar so gut, dass es bei mehreren Fahrten also berechnet, dass ab jetzt eine Tageskarte günstiger ist.

Für unsere Kollegen ist das keine Zukunftsmusik mehr. Die arbeiten aktuell ganz konkret daran, dass diese Lösung für Hamburg so schnell wie möglich umgesetzt wird. Im Auftrag des HVV sind wir grad dran, ein Pilotprojekt zum sogenannten „Check-in / Be-out“ vorzubereiten, was im Frühjahr 2018 startet.

Warum nur dauert das alles so lange?
So ein System gibt es im ÖPNV in Hamburg ja nun verständlicherweise nicht über Nacht. Im gesamten HVV sind wir schließlich auch 30 Verkehrsunternehmen. Wenn sich also das Tarif- oder Fahrkartensystem ganz grundsätzlich ändert, bedeutet das für jedes Unternehmen seinerseits vor allem eines: Umrüstung wird nötig. Umrüstung der Fahrzeuge, Umrüstung der Fahrkartenautomaten und auch unsere Fahrkartenprüfer müssen entsprechend neu ausgestattet werden, um euch mit den elektronischen Tickets überhaupt kontrollieren zu können. Komplex ist aber vor allem die Übertragung des Tarifsystems, sodass das System automatisch immer den besten Preis für die Fahrt berechnet.



42 Kommentare zu “Überall is‘ besser als wie hier – Von E-Tickets und bargeldloser Zahlung

  1. Es wäre ja schon eine tolle Sache, wenn auch meine Abo-Monatskarte in der HVV-App angezeigt werden könnte. Die Papier-Monatskarte raubt viel Platz in meiner Geldbörse. Mit den Etui ist sie größer als alle üblichen Scheckkarten. Da bin ich ganz neidisch auf die Besitzer einer handlichen ProfiCard. Noch besser wäre eine Abo-Monatskarte in der HVV-App.

  2. …ich würde mich schon freuen wenn man seine digitale Karte endlich mal in Wallet auf das iPhone bekommen könnte um so beim z.B. Einstieg in den Bus nicht immer umständlich das App öffnen muss, sondern direkt vom Sperrbildschirm zur Karte kommt.

    Was da 2017 anzurollen scheint, klingt ganz nach der Londoner Oyster Card. Das wäre ein Hit!

    • „Was da 2017 anzurollen scheint, klingt ganz nach der Londoner Oyster Card.“

      Ich habe das genau so verstanden, dass man unbedingt etwas komplizierteres erfinden möchte. Statt wie in London einfach die Zahlung mit Kontaktloskarten (die Oystercard wir ja nicht unbedingt benötigt, speziell für Touristen ist es praktisch keine erwerben zu müssen) möglich zu machen, von der bis der HVV fertig ist mit seiner Umstellung vermutlich eh über 80% der Kunden eine in der Tasche haben werden, fängt man an, irgendeinen Bockmist a la „Geldkarte 2“ zu verzapfen. Denn ob zum Zeitpunkt der Einführung jeder ein Smartphone mit NFC-Chip hat? Oder muss man dann irgendwas vom Screen abscannen? Wie komfortabel. Ne ne, so wird da nix HVV.

      • Wir stehen doch noch ganz am Anfang bei der Ausarbeitung des Systems. Vor allem eines soll es doch sein: unkompliziert und einfach. Geben Sie uns ’ne Chance! 😉

  3. Hallo,

    eure Argumentation, dass 98% der EC-Beträge über 5 Euro liegen, weil „die Deutschen das so wollen“ halte ich für sehr gewagt. Meiner Meinung ist dies eher dadurch begründet, dass sie es nicht anders können. Wie viele Verkaufstellen (wofür auch immer) bieten den EC-Zahlung für kleine Beträge an? Ein Blick über den großen Teich zeigt, wie es auch gehen kann. Da zahle ich gemütlich meine Coke aus dem Automaten für 60 Cent mit der Karte und gut ist. Aus meiner Sicht gehört die Kartenzahlung heute zu einem so gängigen Zahlungsmittel, dass dieses überall angeboten werden sollte und vor allem im Bereich der öffentlichen Verkersmittel halte ich dies für sehr elementar. Wenn hier ein so großes Unternehmen wie die Hochbahn den eigentlich überschaubaren Kostenfaktor vorschiebt, halte ich das für frech. Für mich sieht es eher so aus, als ob man vor Jahren auf das „falsche Pferd“ Geldkarte gesetzt hat und dies nun nicht öffentlich zugeben will. Dazu gleich mal die Frage: Wie hoch ist denn die Quote der Geldkarte? Bestimmt auch nicht höher als die der EC-Karte, oder?

    • Die GeldKarte war das falsche Pferd, sehe ich auch so. Geduldig war die Hochbahn damit: während die anderen spätestens ausstiegen, als das Vieh auf allen Vieren unter der Barre durchkroch, sitzt hier in Hamburg wohl immer noch jemand einsam auf der Tribüne und guckt dem Trauerspiel voller Ernst zu.

      Die neue Marschrichtung aus der Steinstraße, dass Pferde insgesamt nix taugen und Eseln (wie der HVV-Card) die Zukunft gehöre, mag funktionieren. Oder nicht: Die meisten anderen ex-Geldkarten-Nutzer verfolgen eine andere Strategie und haben sich ja längst nach einem besseren Gaul umgesehen.

  4. Mir fehlt die Strategie.

    Sie verweisen bei der bargeldlosen Zahlung auf die „GeldKarte“, die Ihre Kunden nicht nutzen würden. Und auf Zahlen von 2011, fünf Jahre alt. Die GeldKarte war eine wirklich tolle Idee, günstiges Micropayment. Leider gescheitert und unpraktisch, weil immer erst aufgeladen werden muss und fast niemand außerhalb der Hochbahn die GeldKarte akzeptiert. Die Hochbahn ist da nicht ganz unbeteiligt. In den Bussen haben Sie die Akzeptanz ja wieder abgeschafft. Stichwort: Strategie?! Jetzt kann man noch an den HOCHBAHN-Automaten per Geldkarte zahlen, nicht aber im HOCHBAHN-Bus, nicht im Supermarkt, bei DB Vertrieb und AKN auch nicht.

    Ernsthaft: Das muss Ihnen doch klar sein, dass das nicht genutzt wird. Selbst zentnerweise Klimpergeld zum HOCHBAHN-Automaten schleppen ist bequemer als extra und nur für den HOCHBAHN-Automaten zum Bankautomaten zum GeldKarten-Aufladen gehen. Sag ich Ihnen mal ganz ohne Studie 🙂

    Was soll stattdessen kommen? Der Handel setzt auf kontaktloses Zahlen per girogo oder Kreditkarte. Das funktioniert erstaunlich einfach, schnell und zuverlässig. Karte 1 s zum Leser halten, fertig. Die ganze Transaktion ist nach kaum 5 Sekunden abgeschlossen. Wunderbar. Selbst ALDI hat das und akzeptiert Kreditkarten für Minibeträge. Warum kann ein Discounter, Sinnbild des Innovationsscheuen und der Pfennigfuchserei, das einfach so, und die Hochbahn sitzt daneben und wartet ab?

    • Dem kann ich nur zustimmen. Würde gerne auch Kleinstbeträge per Karte zahlen, das geht aber leider vielerorts nicht. Und das Argument, wir bieten es nicht an, weil es niemand nutzt ist ehrlich gesagt plump. Wie soll ich denn beweisen, dass ich kleine Beträge mit Karte zahlen würde, wenn dies nirgends angeboten wird?

  5. Also ich finde die Idee sehr gut, jedoch finde ich, dass diese Systeme die alt bewährten Fahrscheine (Methoden) nicht ersetzen dürfen. Ich selber habe eine Abokarte und kaufe mir deshalb äußerst selten einen Fahrschein. Wenn ich das denn tue, dann meist über Münzgeld oder selten an den Fahrkartenautomaten über Geldkarte. e-Tickets würden für mich nicht in Frage kommen, da ich schon so günstig wie möglich fahre und eine elektronische Abokarte, davon halte ich aus Erfahrung gar nichts. Ich kenne im VRR die elektronischen Abokarten, welche beim Einsteigen immer vor einem Scanner gehalten werden müssen, sowohl auch bei der Fahrscheinkontrolle. Wie oft ich schon des Schwarzfahrens beschuldigt wurde und sich herausstellte, dass ich nicht schwarz gefahren bin, habe ich aufgegeben zu zählen. Für mich ist Elektronik immer ein Risiko, denn die kann immer ausfallen. Ticket über Smartphone halte ich zu dem für nicht fälschungssicher und unsicher. Selber habe ich kein Smartphone und ich bin froh, denn Smartphones können sehr leicht geklaut werden, dann könnte der Täter mit dem Telefon durch den HVV fahren.

    Also Fazit: die altbewährten Methoden sind immer noch die besten und sichersten.

  6. Moin Moin Hochbahn!
    Wie man so schön in Hamburg sagt.
    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Möchte nicht alles wiederholen aber einige Punkte ergänzen.

    Ja das kontaktlose Bezahlen ist bei Aldi & Lidl schon absolut normal. Sicher sind sie große Weltkonzerne. Doch selbst das Hamburger Unternehmen BUDNIKOWSKI bietet genauso wie die großen Discounter eine kontaktlose Bezahlung bis 25€ an. Wohl gemerkt: auch Artikel für 30 Cent! Wieso schafft es die Hochbahn nicht?

    Nicht nur in den Staaten ist es möglich, die Cola Dose mit Karte zu bezahlen. Selbst in der Provinz von Thailand ist es möglich. Der Kiosk kann noch so klein sein. Ob Kaugummis, Cola oder Briefmarken. Alles ist mit Kartenzahlung möglich.
    Des Weiteren gibt es bereits in Deutschland eine Stadt, die das Kupfergeld abgeschafft hat. Beträge werden auf- oder abgerundet. Und ja, ich zahle lieber 10€ als 9,99€. Ist doch eh nur eine Augenwischerei. Aber das zeigt doch ganz klar die Richtung an, dass das Kleingeld immer mehr und mehr verschwindet.

    Ich zitiere 2 große Persönlichkeiten.
    Tim Cook CEO Apple: die Kinder unsere Kinder werden kein Bargeld mehr kennen.
    John Cryan CEO Deutsche Bank: in 10 Jahren wird es kein Bargeld mehr geben.

    Zum Thema Abbo Karte kann ich mich ebenfalls nur anschließen. Die Karte mit Hülle passt nicht mal in mein Portmonee. Kann ich Ihnen gerne demonstrieren. Selbst wenn es passen würde, würde man das hochwertige Leder mit den Nieten des Passbildes stark beschädigen.
    Das möchte ich keinesfalls!

    Liebe Hochbahn, wir leben im technischen Zeitalter 2016. Es haben mehr Menschen ihr Smartphone, als das Portmonee dabei. Viele haben die Scheine hinten in der Hosentasche und das Kleingeld vorne in der Kleingeldtasche. Bei jeder Jeans vorhanden und von SEHR VIELEN jungen bis mittelalten Personen genutzt. Davon hat Hamburg (Studenten, Schüler und auch Angestellte) mehr als genug. Viele davon sind auch Hochbahn-Nutzer. Doch zu beachten ist: das ein kontaktloses bezahlen deutlich schneller geht, als das Kleingeld aus der Tasche zu holen, es abzuzählen und das Wechselgeld wieder einzustecken. Heißt also für die Hochbahn und besonders für die Busfahrer: Zeitersparnis!

    Die Studien die Sie ansprechen sind wirklich nicht repräsentativ. Sie sind veraltet und nicht auf die Nutzergruppe der Hochbahn ausgerichtet. Sicher nutzen auch ältere Personen die Hochbahn. Und ja, diese Personengruppe nutzt Kleingeld, da sie es nicht anders kennen und noch nicht auf das technische Zeitalter umgestiegen sind bzw. es nicht können.

    Bitte passen Sie sich der Zeit an.
    Es gibt hier einen treffenden Spruch:
    Entweder Sie gehen „mit“ der Zeit.
    Oder Sie „gehen“ mit der Zeit.

    Für Fragen, Anregungen, Anfragen zu Pilot- oder anderen Projekten kommen Sie gerne jederzeit auf mich zu.

    Viele Grüße
    Leonhard Stenzel

  7. Dass bei dem Projekt mehrere Fahrten am Tag zu einem Tagesticket zusammengefasst werden finde ich gut. Aber: Werden dann am Ende des der Woche mehrere Tageskarten zu einer Wochenkarte zusammengefasst? Und am Ende des Monats mehrere Wochenkarten zu einer Monatskarte?
    Zudem: Wer eine Funktion benötigt, dass mehrere Einfachfahrten zu einer Tageskarte zusammengefasst werden dürfte wohl regelmäßig fahren und sollte sich daher eher Gedanken machen ob man sich dann nicht eine Monatskarte zulegt.

  8. Was zu einem erfolgreichen Nahverkehrssystem dazugehört, ist ein einfaches, verständliches Tarifsystem. Dass die Hochbahn im HVV an dem komplizierten Zahlgrenzensystem festhält und selbst erfahrene Nutzer_innen überfordert, ist vieles, aber nicht 2016! Dass ich für eine Fahrt vom Schulterblatt zur Staatsbibliothek 3,20 € bezahle ist einfach nicht einzusehen. Bei 2,3 Kilometern! Für den gleichen Preis komme ich von Pinneberg bis nach Bergedorf.

    • Ich stimme Ihnen zu, dass das Tarifsystem kein Leichtes ist und manchmal auch nicht ganz klar. Aber das ist Sache des Verbundes, der ein einheitliches System für alle Verkehrsunternehmen gewährleistet. Ja, es geht sicherlich einfacher, aber die Tarife sind nun mal so wie sie sind. Check-in /Be-out ist doch nun aber ein Schritt in eine wirklich gute Richtung – nämlich dahin, dass Sie sich über Tarife überhaupt keine Gedanken mehr machen müssen.

      • Der Tarif ist dringend überarbeitungswürdig. IT hin oder her. Der HVV scheint die Strategie zu verfolgen, seinen überkomplexen Tarif hinter viel Technik zu verstecken. So verschwanden die Preisstufen von den Bahnhaltestellen und wurden durch die furchtbar umständliche Start-/Zieleingabe ersetzt, mit der die Preisstruktur einfach gar nicht mehr transparent ist.

        Zu allem Überfluss scheint das Programm den Tarif komisch zu interpretieren (was aber nur mit viel Mühe auffällt):

        – Warum kostet die Fahrt von Wandsbek Markt nach Krausestraße mit dem Nachtbus € 1,50, tagsüber aber € 2,20? Die Strecke ist identisch.

        – Warum kostet die Fahrt von Kellinghusenstraße zur Fruchtallee im 25er direkt € 2,20 und im 22er (bis Eppendorfer Marktplatz) mit Umstieg in den 20er € 3,20? Im Tarif steht, es wird der für den Fahrgast günstigste Umsteigepunkt angenommen. Das wäre die durchgehende Fahrt mit dem 25er. Die Lösung 22/20 führt über die exakt gleiche Strecke, kostet aber mehr.

        Meine Meinung: Wenn man Computer braucht, um den richtigen Tarif zu ermitteln und selbst dieser Computer den Tarif nicht richtig kennt, ist das Mist.

      • „Aber die Tarife sind nun mal so wie sie sind.“

        Mit dieser Einstellung ist jeder Fortschritt und jede Veränderung schlicht und einfach unmöglich.

        „Das ist Sache des Verbundes, der ein einheitliches System für alle Verkehrsunternehmen gewährleistet.“

        Ja, das ist soweit richtig. Da die Hochbahn aber im HVV die Hälfte aller Fahrgäste befördert macht deutlich, dass sie (dazu noch als städtisches Tochterunternehmen) auch mächtig was im Verbund zu sagen hat. Die Hamburger SPD hat auch nur 45 Prozent Stimmenanteil in der Bürgerschaft und verbindet damit einen Führungsanspruch in Politik und Verwaltung.

      • Wir sind uns doch aber glaube ich einig, dass das in einem Verkehrsverbund immer noch eine gemeinschaftliche Sache ist. Nur, weil einer einen größeren Anteil hat, entscheidet er doch nicht ohne den anderen?! Und Check-in /Be-out nimmt sich doch tatsächlich diesem Thema an. Unabhängig davon, ob das Tarifsystem nun einfach, kompliziert, sinnig oder unsinnig ist. Man hat sich dabei ja was gedacht. Klar, geht das anders. Eine neue Lösung wie das Check-in /Be-out-System macht es doch am allereinfachsten für uns Fahrgäste: Ich muss über überhaupt gar nix mehr nachdenken, steige einfach ein und aus und das System errechnet es für mich. Das finde ich persönlich hervorragend. Bis dahin ist es aber eben noch ein Stück. Über Nacht passieren Veränderungen eben leider doch nicht. Versperren tun wir uns deswegen aber nicht.

      • Glauben Sie ernsthaft an die breiten Erfolgschancen eines Systems, das Ihnen erst am Monatsende sagt, wieviel Geld Sie ausgegeben haben – ohne das vorher einschätzen zu können?

        Oben stehen die Beispiele: es gibt sogar Strecken, die je nach Tageszeit unterschiedlich viel kosten.

        Ihr Tarifsystem ist nun wirklich nur noch historisch erklärbar und ich wäre überrascht, wenn es bei Ihnen im Betrieb einen Mitarbeiter gäbe, der ohne Computerunterstützung und nur mit Netzplan oder andren üblichen Hilfsmittel für beliebige Strecken innerhalb Hamburgs immer den richtigen Tarif sagen könnte.

      • Ehrlich gesagt: ja! Wenn ich da an mich selbst denke, die ich z.B. auch Car-Sharing-Dienste nutze – da bekomme ich auch erst am Monatsende eine Übersicht. Zwischendrin schickt man mir eine Mail mit dem Kostenverbrauch. Auch mein Handyvertrag ist (zugegeben, sehr antiquiert) kontinuierlich einsehbar. Somit habe ich eine Übersicht. Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas auch für unsere Systeme denkbar ist. Ihren Hinweis finde ich grundsätzlich aber richtig und gebe den direkt an die Kollegen weiter, die sich mit dem Thema beschäftigen. Wir stehen hier ja noch sehr weit am Anfang. Wie genau die Lösungen aussehen, steht noch nicht fest.
        Wir können glaube ich auch noch ewig über das derzeitige Tarifsystem streiten. Lassen Sie uns doch aber vielleicht lieber über Alternativen sprechen. Kennen Sie noch andere Ticket- und Tarifsysteme, die Sie für besser halten? Dann her damit! 🙂

      • Ich seh einen Unterschied zum Carsharing:

        Bei car2go zahlst du eine fixe Gebühr pro Minute. Auto an, 29 Cent pro Minute bis Auto aus. Einfach, oder? Das wirkt jedenfalls super transparent. Du hast jederzeit ein Gefühl, wieviel es kosten würde. Dass in der Praxis du ja nicht zahlst, um Auto zu fahren, sondern für das Fortkommen von A nach B und du nie weißt, wie lange man wirklich dafür braucht in Hamburg – ich glaube, das zählt aus Nutzersicht weniger.

        Hätten die Carsharer euer System, so gäbe es 10 verschiedene Preise zwischen 10 Ct/Min und 50 Ct/Min, bei denen niemand so richtig wüsste, welcher wann gilt.

        Du nennst auch Handys. Bei Handytarifen sind wir doch auch alle froh, dass die superkomplizierten Verträge mit Hauptzeit, Nebenzeit, Mondscheinzeit, netzintern, netzextern und so weiter weg sind. Heute hast du entweder Flatrate (das wäre das Abo) oder einen Prepaidtarif mit 9 Cent/Min und /SMS oder so. Ausnahmen bestätigen die Regel, insgesamt haben sich diese einfachen Modelle durchgesetzt. Und das sind alles Systeme, bei denen die Anbieter Abrechnungssysteme haben, wie ihr sie mit Check-in/Be-Out einführen wollt. Deshalb bin ich ehrlich kaum überzeugt von eurem Vorhaben, das olle Tarifsystem mit viel technischem Untersatz unbedingt am Leben zu halten. Das geht am Kunden vorbei!

      • Alternativen willst du noch wissen.

        Also, das einfachste System ist definitiv ein gutes Abo. Einmal zahlen, im Idealfall soviel, dass ich nicht immer nachdenken muss, ob es sich lohnt, und dann: einfach einsteigen. Mit Abo betrachtet man den ÖPNV als Selbstverständlichkeit und das sollte er in einer Stadt wie Hamburg sein, wenn man umwelt- und klimafreundliche Stadtmobilität möchte.

        Ja, es gibt aber immer auch Gelegenheitsnutzer. Was wollen die eigentlich? Möglichst nicht groß nachdenken, trotzdem nachvollziehbare (und angemessene) Preise, möglichst einfaches Handling. Würde ich im ersten Ansatz behaupten.

        „Die“ perfekte Lösung habe ich noch nicht gesehen. Nur Beispiele:

        Ich finde die Bestpreis-Abrechnung ganz interessant, wie Bremen sie schon lange hat. Da muss ich mir keine Gedanken machen, ob ich frühmorgens lieber die Einzel- oder gleich die Tageskarte kaufe. Ich gehe einfach zum Automaten, kaufe meine Einzelkarten auf meine BOB-Karte. (BOB steht für Bequem-ohne-Bargeld und setzt auf der seligen Geldkarte auf.) Würde die Tageskarte in Summe billiger, sagt der Automat das und, bing, habe ich eine Tageskarte und brauche nichts mehr zu tun. Natürlich kann man das mit Check-In-Systemen kombinieren. Würdet ihr bis dahin euren Modernisierungsstau aufgelöst bekommen, gäbe es in einer durchdachten perfekt funktionierenden und umfassenden ÖPNV-Smartphone-App eine Echtzeit-Kostenanzeige (und wir hätten ein Problem weniger bei der Nachvollziehbarkeit.)

        Bei der OV-Chipkarte in Holland finde ich die Kilometerabrechnung spannend. Du hast keine Preisstufen mehr und die Entfernung kennt man ungefähr. Gut nachvollziehbar. Ist nur unpraktisch, wenn die Verkehrsplaner den Fahrgästen häufig möglichst viel von der Stadt zeigen wollen, wie wir das in Hamburg haben. Dann zahlst du für einen Umweg, der gar nichts bringt, auch noch extra. Die Chipkaart hat den riesigen Vorteil, dass sie überall gilt. Du kannst damit ICE, IC, U-Bahn und Bus fahren, einfach einchecken, und beim Fahren schmilzt sich das Guthaben von selbst ab. Wer selten ÖV fährt, braucht sich nicht um 5 verschiedene Tarifsysteme zu kümmern. Das macht die Chipkaart. Toller Ansatz. Praktisch leidet das System aber daran, dass ohne Chipkaart nichts mehr geht. Du brauchst erstmal eine, bevor du fahren kannst, statt einfach am Automaten ein Ticket zu ziehen. Also: neues Hindernis, obwohl das doch eigentlich abgebaut werden sollte.

        Solche Probleme haben einige E-Ticket-Lösungen und ich wünsche mir, dass ihr erst startet, wenn ihr gute Ideen dazu gefunden habt. Genug Zeit lasst ihr euch vermutlich sowieso.

  9. Ich finde die Ideen echt super. Selst benutze ich immer die HVV App für Fahrkarten und da sich eine Abokarte bei mir nicht lohnt begrüße ich die „Check in / Be Out“ Idee.

    „Laut Angaben der Bundesbank von 2011 liegen 98% aller Zahlungen mit EC- oder Kreditkarten bei Beträgen über 5 Euro.“

    Dazu muss ich sagen, dass die meisten Geschäfte sowieso erst ab 5€ oder mehr Karten akzeptiere, was ich in dieser Zeit nicht nachvollziehen kann.

  10. Ich finde das Londoner Oyster-Card-System am besten: Jede Fahrt kostet 2,30 GBP. Maximal Bezahlt man 6,50 GBP pro Tag. D.h. ab der dritten Fahrt spart man Geld durch die Tageskarte, auf die dann automatisch geupgraded wird. Würde man das hier einführen und dann ab der dritten Tageskarte auf eine Wochenkarte upgraden, fände ich dies sehr transparent und gerecht. Wenn das in London geht, warum nicht auch in Hamburg? Weg mit den Zahlgrenzen und Tarifzonen. Die sind veraltet, unfair und intransparent. Weg mit Nah-, Kurz- und Langstrecke. Jede Fahrt für 2,50 und gut – egal wie weit.

  11. Pingback: Kreditkartenakzeptanz - Seite 179

  12. Mal eine andere Frage zum Thema Automaten. Wofür sind eigentlich die Kontaktlos Pads an einigen Automaten. Die suggerieren eine PayPass oder PayWave zahlung die nicht möglich ist.

    Und zu dem Argument der HVV braucht keine Karten Zahlung am Automaten weil „der Deutsche“ das so nicht macht. neben dem oben zu recht vorgebrachtem Argument wie soll ich demonstrieren das ich das so mache wenn ich es nicht darf? Ich mache es im Supermarkt liebend geren, kontaktlos unter 20€ ohne PIn und Unterschrift. Die DB Automaten nehmen auch Karten.

    Und was ist mit den nicht unerheblichen Anteil von Touristen? Die würden oft gerne ohne Bargeld zahlen, speziell wenn sie aus einem nicht EUR Land kommen.

    • Meines Wissens sind diese „Pads“ für die Geldkarte. Unsere Einstellung zur EC-Zahlung haben wir im Beitrag ja schon erklärt. Mit einem neuen, völlig anderen (und für mein Empfinden auch besseren) System, wie dem Check-in/ Be-Out, stellen sich dann solche Fragen überhaupt nicht mehr. Vergessen Sie bitte auch nicht, dass die Umrüstung aller Automaten auch wieder sehr viel Geld kostet – da gehen wir dann lieber gleich einen Schritt weiter.

      • Sie sprechen immer wieder die Kosten an. Jetzt ganz ketzerisch: Liegt das nicht an der Hochbahn-Strategie, die eine unnötig hohe Anzahl an Geräten erfordert?

        Erster Punkt ist, dass die Hochbahn als einer von ganz wenigen Verkehrsbetrieben in Deutschland den „fahrkartenpflichtigen Bereich“ halten möchte. Das bedeutet, dass an jedem möglichen Eingang dazu ein Automat stehen muss. Oft sind es aus Redundanzgründen sogar zwei. So stehen am U-Bahnhof Dehnhaide mit sechs Fahrkartenautomaten mehr Hochbahn-Geräte als am großen Barmbeker Bahnhof (fünf, davon einer ungünstig abseitig am Aufzug platziert, wiederum wegen des fahrkartenpflichtigen Bereichs).

        Die BVG in Berlin stellt ihre Automaten einfach zentral auf den Bahnsteig. Damit lässt sich die Verteilung der Fahrkartenkäufer auf die vorhanden Automaten verbessern. Die BVG kommt entsprechend meines Wissens mit weniger Automaten aus, die dafür mehr Umsatz pro Anlage machen. Das Hochbahnkonzept wäre damit einfach ineffizienter als andere.

        Zweiter Punkt ist der Verkaufsprozess selbst. Der ist bei der Hochbahn unnötig kompliziert, dauert damit unnötig lange und verringert damit ebenfalls die Effizienz. Warum? Sie sehen ernsthaft vor, dass ein Fahrgast über die Start-/Zielsuche den Tarif erst am Automaten herausfinden muss. Das heißt: 10-20 Tastendrücke, bevor der Bezahlvorgang starten kann. Das dauert. Das Bezahlen selbst würde mit kontaktlosen Verfahren ebenso deutlich schneller gehen.
        Wie lange dauert ein Verkaufsvorgang beim Hochbahn-Automaten im Schnitt? Ich vermute: es sind über 30 Sekunden. Das ist unnötig, andere Betriebe kriegen das viel besser hin. Schnellerer Verkauf = weniger Automaten nötig.

  13. Das mit der Bestabrechnung finde ich gut, aber bitte auf Kontaktlos Karten die man bereist hat basieren. Wie London wo man anstatt eine Oyster Kart zu kaufen da sauch mit einer Kontaktlos Credit oder Debit Card machen kann und diese Karte auch belastet wird.

    Was ist in dem Fall Karte und Bestabrechnung eigentlich mit Gruppentarifen?

    • Wir stehen ganz am Anfang mit den Überlegungen zu diesem neuen Modell. Sicherlich macht es Sinn, wenn dieses System auch erkennt, dass eine Gruppenkarte günstiger ist als mehrere Einzelfahrscheine.

  14. Ziemlich unverschämt, dass die Hochbahn hier so tut als hätte sie die Bestpreisfunktion selbst erfunden. Vielmehr existiert es in anderen Städten seit Jahrzehnten! Und es wäre total einfach, dieses hier und jetzt in die HVV-App einzubauen, ein technisch kompliziertes Check-in/Be-out-System ist dafür völlig unnötig.

    • Wir haben doch aber gar nicht davon gesprochen, dass wir die Funktion erfunden haben. Natürlich kennen wir auch, wie es andere Städte machen und stehen auch im Austausch mit anderen Verkehrsunternehmen. Aber es ist leider nicht so, dass Systeme von woanders 1 zu 1 übertragen werden können.
      Check-in /Be-out soll auch nicht kompliziert werden, sondern es für unsere Fahrgäste vollends unkompliziert machen: Einsteigen, Aussteigen, automatisch bezahlen und fertig. Die technischen Voraussetzungen dafür müssen aber nun mal entwickelt, perfektioniert und auch getestet werden.

      • Die Bestpreisfunktion ließe sich aber mit der App schon heute und völlig ohne Aufwand und ohne komplizierte Check-in-Be-out-Systeme oder sonstige Technik realisieren: Es würde nämlich völlig ausreichen, wenn man wie bisher über die App Einzeltickets kaufen könnte, und sobald der Preis einer Tageskarte erreicht ist, diese automatisch in eine Tageskarte umgewandelt werden würden. Das würde einem morgens die Entscheidung zwischen Einzelkarte und Tageskarte ersparen, denn oft weiß man morgens noch nicht, ob man nachmittags nach der Arbeit direkt nachhause fahren wird oder noch Umwege für Einkäufe oder Besuche macht oder abends nochmal wegfährt.

        Mehr als diese einfache Bestpreisfunktion braucht es erstmal gar nicht, um dem HVV ein modernes, benutzungsfreundliches und werbewirksames Tarifsystem zu geben. Check-in-Be-out wäre lediglich ein Sahnehäubchen obendrauf, das man unabhängig davon später realisieren kann.

        Danke übrigens für die schnelle Antwort!

      • Ergänzung: Mit „kompliziertem Check-in-Be-out-System“ meine ich natürlich nicht die Benutzung, sondern die Realisierung. Es ist kompliziert und damit teuer, es aufzubauen.

      • Ich verstehe, was Sie meinen. Aber das Tarifsystem ist ja deutlich komplexer als die Aufteilung in Einzelfahrkarte und Tageskarte. Und wir wollen es dann auch gleich richtig machen. Dafür bauen wir natürlich auch auf den technischen Systeme anderer Städte auf. Warum das Rad schließlich neu erfinden?!

      • Ich finde den Gedanken schon richtig:

        Was spricht dagegen, die Bestpreisfunktion bereits heute in den Onlineshop einzubauen?

        Mir fehlt der Zusammenhang zum Check-In/Be-Out (kurz: CIBO). Da ist es ein MUSS, klar, niemand würde CIBO nutzen, wenn das System bei einem Vielfahrer den Tag verteilt über automatisch 10 Einzelkarten löst statt einer Tageskarte. Also, niemand, der dafür eigenes Geld ausgeben muss.

        Also: Kein CIBO ohne Bestpreis. Bestpreis ohne CIBO dagegen – klar geht das und sinnvoll ist es auch.

  15. @Rich.: Danke, wenigstens einer versteht meinen Vorschlag. Genau, mit „CIBO“ ist eine Bestpreisfunktion vorgesehen, implementiert werden muss sie also ohnehin. Also kann man sie auch ohne CIBO verwenden, die jetzige App reicht dafür aus.

  16. Na dann hoffe ich mal, dass das System auch erkennt: Fahrtunterbrechungen sind möglich und nach Tarifbestimmungen zulässig! Ich kaufe mir also ein Ticket für 3,20 € und fahre erst mal zu Punkt A, wo ich einige Zeit verbringe. Und dann weiter zu Punkt B und vielleicht später noch zu Punkt C. Nach Tarifbestimmungen kostet das dann die Einzelfahrkarte (vorausgesetzt, eine Richtung, keine Umwege und keine Kreisfahrt, schon klar). Wenn ich das Konzept der neuen Anwendung richtig verstehe, würde die dann drei mal Fahrkarten ermitteln und vermutlich zur „günstigsten“ Lösung Tageskarte kommen…. Insofern bleibt dann hoffentlich die Möglichkeit, manuell kaufen zu können, auch erhalten.

    • Genau so soll es sein. Das System erkennt selbstsständig, dass nun das Tagesticket günstiger ist als drei Einzelfahrten.

  17. Ohmannomann – ich wünschte, ich könnte meine Sorgen auf dieses Niveau reduzieren. Ich habe meine Abo-Karte, am Wochenende muss ich mir keine Gedanken machen, ich kann das ganze Netz befahren und kann sogar noch jemanden mitnehmen. Wenn ich in der Woche meine Zonen verlasse, kaufe ich mir bei http://www.hvv.de eine/zwei Ergänzungskarten zum Selbstausdrucken, wenn ich spontan meine Zone verlasse, kaufe ich eine Ergänzungskarte mit meiner Geldkarte am Automaten und wenn es im zB im Bus „passiert“, zahle ich mit -oh wie peinlich- Geld. Für die Jüngeren: Das sind die runden Metallscheiben und hübsch bunten Papierscheine (eigentlich nicht Papier sondern Baumwolle). Bei Zahlung mit EC & Co. ist das Problem, dass die Banken kräftig mitverdienen wollen und egal, was kommt: Es wird sowieso nicht jedem gefallen. Und wie CIBO erkennen will, dass wir eine Gruppe sind und eine Gruppenkarte günstiger wäre – darauf dürfen wir gespannt sein. Oder wenn ich mit einer Gruppe eine Gruppenkarte löse, aber aus Unbedacht meine CIBO-Chipkarte mit dabei habe – was dann ? Mit meiner Geldkarte habe ich schon Fahrkarten gekauft in HH, in Hannover und in Dresden. Wenn jeder wüsste, wie gut es hiermit klappt, würde man sie verstärkt fördern.

  18. In diesem Bereich bedarf es in jedem Fall noch weiteren Veränderungen. Da muss sich endlich etwas tun.

  19. Pingback: Warum Apple Pay nicht nach Deutschland kommen wird « Max on Tour

  20. Ich bitte auch um die Umsetzung der Bestpreisfunktion in der App. Das ist JETZT möglich. Und die Bahn hatte es ja auch schon (Touch&Travel) – RIP.

    Das könnte man noch kombinieren mit der (GPS-)Position (die Dank Wifi-Unterstützung auch in Häuserschluchten und unter Tage) recht zuverlässig funktioniert – und auch schon in der App drin ist (z.B. Routenplanung, Start Haltestelle bei Einzeltickets) – und fertig ist die CIBO-Funktion in der App.
    Umsetzbar innerhalb von Tagen, wenn man denn möchte…

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