Hilfe holen in Bus und U-Bahn

Gerade erst letztes Wochenende wurden die Uhren umgestellt. Das hieß zwar eine Stunde mehr Schlaf von Samstag auf Sonntag, aber auch, dass es jetzt früher dunkel wird. Wem geht es da nicht mal so, dass die Heimfahrt ganz schön unheimlich werden kann. Gerade Abends oder Nachts, wenn die Bahnsteige, Busse und U-Bahnen leerer sind, fühlt man sich manchmal gar nicht mehr so sicher. Jedes Geräusch wird zur Zerreißprobe für die Nerven, vor allem dann, wenn man doch mal ganz allein auf dem Bahnsteig steht, ein Abteil wie ausgestorben oder der Bus gähnend leer ist.

Wussten Sie aber, dass die HOCHBAHN in solchen Situationen sofort ein Auge auf Sie haben kann?

Wenn beispielsweise jemand an der Notrufsäule auf dem Bahnsteig den Knopf drückt, ist nicht nur sofort einer unserer Kollegen aus der Leitstelle dran, sondern die nächstgelegene Kamera liefert ihm auch gleich ein Live-Bild mit. Damit hat die Leitstelle alles direkt im Blick und kann die Situation noch besser beurteilen.
Zusammen mit unserer Haltestellenüberwacherin Eva-Maria Behnke aus der U-Bahn-Leitstelle habe ich das mal vor Ort am Jungfernstieg getestet.

Nicht nur im Notfall oder wenn Sie sich belästigt fühlen, können Sie die Säule benutzen, sondern eben auch, wenn Sie sich aus irgendwelchen Gründen unwohl fühlen oder aber Infos über die nächste U-Bahn brauchen. Dann ist möglicherweise Frau Behnke dran und hilft Ihnen gerne weiter.

Haltestellenüberwacherin Eva-Maria Behnke aus der U-Bahn-Leitstelle

Auch in der U-Bahn selbst sind zu jeder Zeit Kameras geschaltet. Wenn es Ihnen in der U-Bahn plötzlich schlecht geht oder Sie einen Notfall mitbekommen, können Sie auch hier direkt Hilfe holen. Das geht ganz einfach über den Notruf-Knopf an den Türen. Wird hier gedrückt, ist man unmittelbar mit dem Fahrer verbunden, der sofort die Leitstelle benachrichtigen kann.

Noch einfacher ist es beim Bus. Hier kann jeder ganz einfach die Fahrerin oder den Fahrer ansprechen. Zwar haben die Kolleginnen und Kollegen die Geschehnisse in ihrem Bus in der Regel ganz gut im Blick, doch kann es natürlich auch mal sein, dass sie so konzentriert auf den Verkehr achten (müssen) und ihnen deshalb auch mal etwas entgeht. Machen Sie sich also in jedem Fall bemerkbar und helfen Sie auch anderen Fahrgästen.

Sicherheit auf einen Blick:

  1. Notrufsäulen auf jedem Bahnsteig
  2. Notrufknopf an den Türen der U-Bahn
  3. Busfahrerinnen und Busfahrer mit direktem Kontakt zur Leitstelle
  4. Rund 450 Kolleginnen und Kollegen der HOCHBAHN-WACHE
  5. Videoüberwachung und –aufzeichnung in allen Fahrzeugen und auf allen Haltestellen
  6. Nothalt an der Notrufsäule, um ein- und ausfahrende Züge anzuhalten
  7. Notbremse im Zug

 

Und noch ein kleiner Hinweis: Am 30. und 31. Oktober sind wieder unsere „Sicherheits-Stewardessen“ und Kolleginnen und Kollegen der HOCHBAHN-WACHE in Bus und U-Bahn unterwegs, um allen Fahrgästen die Info- und Notrufeinrichtungen der HOCHBAHN zu zeigen. Den „Sicherheitsfahrplan für unterwegs“ gibt’s dann nicht nur dort vor Ort, sondern auch hier für Sie.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie die folgende Aufgabe: *