Wieso wir die Klimaziele nur mit der U5 erreichen

Hamburg hat Klimaziele. Um diese zu erreichen, brauchen wir eine Mobilitätswende. Und die wiederum klappt nur dank und mit der U5. Aber wieso ist das eigentlich so? Die 5 wichtigsten Gründe: Schnell am Ziel, direkte Anbindung wichtiger Hotspots, Platz für ganz viele Fahrgäste, neuer Raum für echte Stadtoasen und klimaschonender Bau. Aber im Einzelnen:

U5 fahren wird noch mehr Spaß machen und das Auto in puncto Geschwindigkeit und Komfort schlagen

Die U5 wird viele Menschen zum Umstieg vom Auto in die Bahn bewegen. Das liegt unter anderem daran, dass sie 24/7 – also rund um die Uhr – verfügbar sein wird, und das in einem Takt von bis zu 90 Sekunden. Das ist möglich, weil sie die erste vollautomatische U-Bahn in Hamburg wird. Für mich als Fahrgast bedeutet das: Ich gehe beliebig los, erreiche die U5-Haltestelle und selbst, wenn ich die Bahn gerade verpasse, kommt in 90 Sekunden die Nächste. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h komme ich dann unterirdisch und ohne Staus und Störungen oder viel Verkehr schnell an mein Ziel. Maximal bequem also 😊 Und ein guter Grund, das Auto stehen zu lassen (oder sogar ganz abzuschaffen).

U5 für Hamburger Klimaziele
U5: Die erste vollautomatische U-Bahn Hamburgs

Neue Verbindungen und schnellere Wege für die ganze Stadt

Mit 100% Ökostrom betrieben ist die U-Bahn eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Wenn eine Vielzahl an Menschen künftig also mit der U5 statt mit dem Auto fährt und dadurch jährlich 105 Millionen km PKW-Fahrten eingespart werden, ist das ein großer Gewinn für Hamburgs Klimaziele. Erreicht wird das aber nicht nur durch die Neuerschließung von 180 000 Hamburgerinnen und Hamburgern sowie der direkten Anbindung von Hotspots wie Uni, UKE und Arenen.

Die U5 schafft durch ihre Schnittstellen mit dem bestehenden Schnellbahnnetz zahlreiche neue Verbindungen und schnellere Wege, von denen ganz Hamburg profitiert. Ein Beispiel: Wer heute von Harburg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum UKE möchte, benötigt rund 40 Minuten. Mit einem Umstieg in die U5 am Hauptbahnhof und der direkten Weiterfahrt bis zum UKE dauert es künftig nur noch knapp eine halbe Stunde. Also nicht nur, wer direkt an der U5 wohnt, hat was von ihr, auch all jene, die durch sie viel bessere (und schnellere) Verbindungen kriegen.

Dafür wird es natürlich (wie auch schon bei den heutigen U-Bahn-Linien) für die U5 zahlreiche Buslinien geben, die in den jeweiligen Stadtteilen als Zubringer zu den U5-Haltestellen eingesetzt werden, sodass auch Menschen im weiteren Umkreis von der neuen U-Bahn-Linie profitieren.

Im Zusammenspiel mit anderen Mobilitätsangeboten ist die U5 also das Kernstück der Mobilitätswende. Und nur mit der Mobilitätswende erreichen wir auch Hamburgs Klimaziele. Denn wenn man die privaten Haushalte einmal außen vorlässt, stammen 50% aller CO2-Emissionen aus dem Verkehrssektor. Da muss was passieren.

Klimaziele mit U5
U5 schafft neue Verbindungen und schnellere Wege in ganz Hamburg

U5 ist zukunftsfähig: Auch unsere Enkel werden die U5 lieben (wie wir es heute noch mit der U3 tun)

Um die Klimaziele wirklich zu erreichen, müssen die Lösungen, die heute erarbeitet werden, langfristig Bestand haben und damit natürlich auch noch morgen und bestenfalls übermorgen funktionieren. Dass die U-Bahn eine nachhaltige Mobilitätslösung ist, belegt bereits heute beispielsweise die U3: Bereits seit 100 Jahren bringt sie die Hamburgerinnen und Hamburger verlässlich von A nach B. Klar ist, dass die Linien früher oder später einmal saniert werden müssen. Damit fahren sie dann aber (hoffentlich) auch noch weitere 100 Jahre.

Dasselbe gilt für die U5. Das Entscheidende: Eine U-Bahn hält auch künftig weiter steigendem Verkehrsaufkommen Stand, indem sie große Fahrgastmengen befördern kann und mit flexiblen Zuglängen einsetzbar ist. In Sachen Taktung und Geschwindigkeit ist sie konkurrenzlos. Da kann – auch wenn manche das meinen – kein Bus und keine Stadtbahn mithalten. Die U5 wird also nicht nur das heutige Fahrgastaufkommen bewältigen, sondern ist auch mit Blick auf die wachsende Bevölkerungszahl in Hamburg künftig das leistungsfähigste Verkehrsmittel. Sie wird ein essenzieller Bestandteil der Stadt sein, genauso, wie es heute schon die U3 ist.

Neues Stadtbild: U5 heißt auch mehr Grün und weniger Straßen

Die U5 wird aber nicht nur für die Fahrgäste Vorteile bringen. Sie wird richtig viele Autos von den Straßen holen. Und wo weniger Autos fahren, da braucht man auch weniger Straßenraum. Überlegt Euch mal, was zum Beispiel auf der Grindelallee alles möglich ist, wenn man den Autoverkehr auf eine Spur pro Richtung zurücknehmen könnte: Beachvolleyballfelder, Stadtgärten, Kinderspielplätze, Fußwege, auf denen wir flanieren können, Cafés mit viel Sitzplätzen draußen und so weiter. Fühlt sich doch gut an – oder?

U5 setzt Maßstäbe für den Infrastrukturbau der Zukunft

Die U5 ist die erste U-Bahn-Linie Deutschlands, die umweltschonend gebaut wird. Nachlesen könnt ihr das Ganze hier. Als erstes Bauprojekt dieser Größenordnung treibt sie den technischen Fortschritt einer ganzen Industrie an und ermöglicht, dass künftig auch andere Projekte in Deutschland, aber auch international, mit einem minimalen CO2-Ausstoß gebaut werden können. Damit hat sie auch über die Grenzen Hamburgs hinaus Einfluss auf das Klima.

Wollen wir die Klimaziele erreichen, brauchen wir die U5

Da beißt die Maus keinen Faden ab: Die U5 ist sowohl im Bau als auch im Betrieb das beste Mittel der Wahl in Sachen Klima. Und nicht nur das: Sobald sie unterirdisch fährt, ermöglicht sie oberirdisch eine neue Gestaltung der Stadt zugunsten umweltfreundlicher Mobilität und lebenswerter Aufenthaltsorte. Damit zahlt sie gleich dreifach auf die Klimaziele ein. Die U5 ermöglicht Klimaschutz – und das ganz ohne Verzicht.

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1 Kommentar zu: Wieso wir die Klimaziele nur mit der U5 erreichen

  1. „Neues Stadtbild: U5 heißt auch mehr Grün und weniger Straßen“
    Naja, das mag vielleicht in kultig-grünen Stadtteilen wie „Eimsbeach“ so sein, wie das Beispiel Grindelallee.
    Aber stellt euch mal an eine der großen Wandsbeker Straßen, da ist nicht mal zu Corona der MIV geringer geworden. Und während der 9-Euro-Ticket Phase wurde der Autoverkehr gefühlt sogar noch mehr. Linie 9 wie immer ganz, ganz abgeschlagen und meist 2. Sieger an den Ampeln.
    Das ist die Realität, und da wird auch die U5 nichts ändern, zumindest nicht in Bramfeld und Steilshoop.

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