Der neue im Team – ein Batterie-Stadtbus für Hamburg

12 Meter lang, nahezu geräuschlos und komplett emissionsfrei – all das ist unser neuer Batteriebus, den wir heute am Elektrobus-Terminal am ZOB vorgestellt haben.
Was daran so besonders ist? Ganz ohne Abgase geht damit heute zum ersten Mal ein reiner Batterie-Stadtbus in den Linienverkehr unserer schönen Stadt. Nach ersten Erfahrungen mit den Batteriebussen mit Brennstoffzelle ein nächster wichtiger Schritt zum Ziel, ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse anzuschaffen.

Ein starkes Team – die Flotte der Innovationslinie 109

Zur Erinnerungen: schon seit 2014 testen wir auf der Innovationslinie 109 verschiedene Busse mit innovativen Antriebstechnologien im normalen Linienbetrieb.
Der neue Batteriebus ist also nicht allein, sondern verstärkt unsere bestehende klimafreundliche Flotte. Und wird uns so weitere wichtige Erkenntnisse bringen und die bisherigen Erfahrungen ergänzen.
Bisher testen wir auf der 109 vier verschiedene andere Bustypen, die wir uns hier im Blog schon mal ganz genau angeschaut haben (für die, die jetzt gar nicht genug kriegen können ;-))

Wie aber funktioniert nun der Neue?

Der Batteriebus fährt rein elektrisch. An Bord befinden sich zwei radnahe Elektromotoren, die den Bus antreiben und zwei Hochvoltbatterien, die Energie speichern können.
Blog 1

Nachts können die Batterien auf dem Betriebshof oder tagsüber an den Lademasten an der Anfangs- und Endhaltestelle aufgeladen werden. Ein Ladevorgang dauert nicht länger als sechs Minuten.

Blog 2

Während seiner Tour kann der Bus zusätzlich noch die beim Bremsen entstehende Energie in die Batterie zurück speisen und ebenfalls nutzen.

Blog 3

Wem das Lesen zu mühsam ist, für den haben wir die ganze Funktionsweise des neuen Busses hier noch mal im bewegten Bild 😉

 



3 Kommentare zu “Der neue im Team – ein Batterie-Stadtbus für Hamburg

  1. Cooles Ding!
    Wie ist die Reichweite mit einer Ladung und wieviele Ladezyklen werden die Batterien halten? Weiter so.

    • Wir testen den Solaris jetzt auf „Herz und Nieren“. Die genaue Reichweite wird sich jetzt heraus stellen, für den Streckenverlauf der 109 wird es aber allemal reichen. Wir sind mindestens genauso gespannt wie Sie. Was die Haltbarkeit der Batterien angeht, muss ich mich schlau machen.

  2. Wenn die 6 Minuten zu lang sind, dann probiert doch auch mal „TOSA“ von ABB aus.
    Das System wird bereits in Genf eingesetzt und verspricht ja wirklich Wunderbares: Laden in 15 Sekunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie die folgende Aufgabe: *