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10 nützliche Tipps für die Anreise zum Hafengeburtstag

Dieser Tage steht Hamburg wieder Kopf. Zum 829. Mal feiert die Stadt Hafengeburtstag. Über eine Million Gäste werden erwartet. Seid ihr auch dabei? Dann haben wir hier zehn wertvolle Tipps für Euch!


1. Lasst das Auto stehen – wirklich.

Ihr habt immer Glück und findet überall einen Parkplatz? Die Wette dagegen würden wir für den Hafengeburtstag eingehen. Tut Euch selbst den Gefallen und verzichtet auf die Anreise im Pkw. Wer von weiter weg kommt, der stellt sein Auto am besten schon an einem der P+R-Plätze am Stadtrand ab und fährt von dort mit den Öffis weiter. Hier eine Übersicht aller P+R-Anlagen.


2. U1 oder U4 statt U3.

Am besten kommt Ihr zum Hafen immer noch mit der Bahn. Entweder ganz naheliegend bis Landungsbrücken oder ihr steigt schon vorher am Baumwall aus. Geheimtipp von uns: Drängelt Euch nicht mit allen anderen in den Zügen und auf den Bahnsteigen der U3 (Ja, bei so vielen Besuchern lässt sich das kaum vermeiden), sondern nutzt stattdessen die Haltestelle Messberg auf der U1 oder Überseequartier auf der U4. Bei dem Kaiserwetter der letzten Tage bietet sich so die beste Gelegenheit für einen Spaziergang in der Sonne.


3. Die nächste U-Bahn kommt in spätestens fünf Minuten – versprochen.

Die Bahn fährt euch vor der Nase weg? Kein Grund, nervös zu werden. Zu Spitzenzeiten fährt spätestens alle fünf Minuten eine U-Bahn an den Hafenrand.


4. Die U-Bahn fährt länger als normalerweise – im doppelten Sinne.

Zum Hafengeburtstag fahren wir mit maximaler Zuglänge und verlängern, wie jedes Jahr, den Tagesbetrieb bis um 1:30 Uhr in der Nacht. Heißt: Wir fahren länger als normalerweise im 5-Minutentakt.


5. Die Kolleginnen und Kollegen von der Hochbahn-Wache sind für Euch da.

Um 25% wird das Team der Hochbahn-Wache zum Hafengeburtstag aufgestockt. Damit sind noch mehr Kolleginnen und Kollegen für Eure Sicherheit, Information und Hilfe da. Darunter übrigens auch ausgebildete First-Responder, die im Notfall Erste Hilfe leisten können. Übrigens: Es kann sein, dass die Kollegen die Zugänge zu den Haltestellen kurzzeitig sperren. Dann ist es oben auf dem Bahnsteig schon so voll, dass aus Sicherheitsgründen keiner mehr zusätzlich auf die Haltestelle gelassen werden darf. Dahinter steckt also kein böser Wille.


6. Sichtblenden sollen euch nicht ärgern, sondern helfen.

Auch wenn Euch damit der beste Fotospot fehlt, die Sichtblenden, die wir an den Haltestellen anbauen, erfüllen vor allem einen Zweck: Sie verhindern, dass Fahrgäste stehen bleiben und so die Haltestellen „verstopfen“. Schließlich wollen wir Durchfahrten  der U-Bahnen vermeiden, die nötig werden, wenn Haltestellen zu voll sind.


7. Einbahnregelung, damit ihr schneller aufs Fest oder nach Hause kommt

Das Prinzip ist ganz einfach: ein Eingang ist für Ankommende, der andere für alle, die nach Hause wollen. So können wir gut regulieren, wie viele Fahrgäste überhaupt auf den Bahnsteigen sind. Außerdem kommen sich so an- und abfahrende Besucher auch nicht in die Quere – die einen kommen schnell aufs Fest, die anderen schnell in die Bahn nach Hause.


8. Keine Busse am Hafenrand

Eigentlich logisch, aber wir erwähnen es trotzdem: Für den Hafengeburtstag werden viele Straßen am Hafenrand gesperrt. Die Folge: Unsere Busse können dort nicht wie gewohnt fahren. Bestimmte Bushaltestellen entfallen ohne Ersatz, für einige Linien gelten Umleitungen. Alle Infos dazu findet ihr hier im Netz.


9. Winker auf den Haltestellen

Auf den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall werden Euch viele Kolleginnen und Kollegen in grünen Westen mit grünen Kellen auffallen. Das sind viele freiwillige Mitarbeiter aus allen Abteilungen der HOCHBAHN, die sogar noch Unterstützung von Kollegen anderer Verkehrsbetriebe bekommen. Auch diese Kollegen stehen für Informationen zur Verfügung, helfen aber vor allem unseren U-Bahn-Fahrerinnen und –Fahrern. Diese sogenannten „Winker“ helfen bei der Abfertigung der U-Bahnen. Im letzten Jahr habe ich mal selbst getestet, wie dieser Job so ist ;-).


10. Bringt mehr Zeit mit

Trotz aller guten Vorbereitung: An den vier Tagen werden über eine Million Besucher erwartet. Und davon kommt ein Großteil mit der Bahn. Dass es da voller wird, ist kein Geheimnis. Also bringt einfach ein bisschen mehr Zeit mit. Es kann zu Spitzenzeiten sein, dass Ihr nicht gleich den ersten Zug nehmen könnt, aber der nächste kommt bestimmt.

Vor allem aber wünschen wir Euch eins: Viel Spaß beim Hafengeburtstag!

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