Titelbild U5 Haltestelle Steilshoop

U5 Ost: So wird die U5-Haltestelle in Steilshoop aussehen

Es geht weiter voran mit den Planungen für die U5 Ost. Nachdem im letzten Dezember der Streckenverlauf und die Haltestellen  festgelegt wurden, gibt es jetzt den ersten Entwurf zur Haltestellengestaltung. Heute Mittag stellten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Senator Frank Horch und Hochbahnchef Henrik Falk den Entwurf für die U5-Haltestelle in Steilshoop vor. Damit ist Steilshoop die erste Haltestelle auf der U5, deren Aussehen bekannt ist.

Seht hier als erstes einfach mal selbst: 


Steilshoop – Ein altes Versprechen wird eingelöst

Mit der U5 bekommt Steilshoop die lange versprochene U-Bahn. Mit der neuen Haltestelle, die wider aller Gerüchte  wirklich noch nicht existiert, gibt’s für Steilshoop endlich den Anschluss an die Schnellbahn. Damit kommen Steilshooper künftig in der Hälfte der Zeit in die Innenstadt. „U- und S-Bahnen gehören zu den umweltfreundlichsten und leistungsfähigsten Verkehrsmitteln, mit denen die Bürgerinnen und Bürger in der Großstadt schnell und bequem an ihr Ziel kommen können“, so der Bürgermeister. Was damals im Zuge der Ölkrise verworfen werden musste, wird mit den jetzigen U-Bahn-Planungen also Realität. Unterhalb der Gründgensstraße entsteht dafür die Haltestelle für die U5.


Die Haltestelle – Im Einklang mit dem Liniendesign

Wer den Blog verfolgt, der erinnert sich noch an das Liniendesign für die U5, das wir Ende letzten Jahres vorgestellt haben. Dieses legte die grundsätzlichen Leitideen für das Design der U5-Haltestellen fest. Ziel: Funktionalität und Ästhetik verbinden, moderne Haltestellen mit nachhaltigen Materialien schaffen. Vor allem die Natur sollte als Gestaltungselement in die Haltestellen einfließen (lest hier mehr dazu ).

Dieses Liniendesign hat nun also auch die Grundlage für den Entwurf der Haltestelle Steilshoop gelegt. Das Ergebnis zeigt: Die stilisierten Vögel an der Haltestellendecke greifen die Ringarchitektur des Stadtteils auf. Denn: Blickt man aus der Luft auf den Stadtteil, so ähnelt die Bebauung der Silhouette von Vögeln. Genauso findet sich das Farb- und Lichtkonzept des Liniendesigns auch in der Haltestelle Steilshoop wieder. Mit den farbigen Wänden wird so eine angenehme Atmosphäre geschaffen.


Planungen für die U5 Ost gehen weiter

Bevor aber der Bau der Haltestelle los gehen kann, gilt es noch Einiges zu planen. Bis Ende des Jahres läuft noch die Entwurfsplanung. Und Anfang 2019 soll dann der Planfeststellungsantrag eingereicht werden. Der Bürgermeister ist zuversichtlich: „Der Senat verfolgt die Planungen für eine neue U5 konsequent.“

Kommentieren

12 Kommentare zu: U5 Ost: So wird die U5-Haltestelle in Steilshoop aussehen

  1. Gelungenes Design, auch wenn ich persönlich eigentlich kein Freund dieses Einheitsdesigns eines Hadi Teherani bin – welches hier als Grundlage diente

    Und das mit den „halbhohen Türen“ hat wohl – so schätze ich ad hoc – mit der notwendigen Luftzirkelation, den sonst entstehenden variierenden Vakuum/Druckverhältnissen und baulichen/technischen Gegebenheiten/Verhältnissen etwas zu tun. Aber ich bin gespannt, was der Blog dazu recherchieren wird …

  2. Finde sehr schön, endlich weiß ich, wie der U-Bahnhof Steilshoop aussehen wird, schon seit vielen Jahren wollte ich das wissen. Und wie werden die Haltstellen Stoltenstraße (U4, Gestaltung ähnlich Joachim-Mähl-Straße oder Schippelsweg?), Dannerallee (U4, Gestaltung ähnlich HafenCity-Universität oder Überseequartier oder Mümmelmannsberg?), Bramfeld, Nordheimstraße, Sengelmannstraße und City-Nord aussehen und welche Farben und Gestaltung sie haben werden?

    Gruß
    Joachim

  3. Es geht zwar um Steilshoop aber ich frage trotzmal mal betreffs Bramfeld und habe auch einen Vorschlag:

    Ist im Bramfelder Bahnhof eigentlich ein Kiosk vorgesehen?
    Es war ja eine Unterführung der Bramfelder Chaussee im Gespräch, die aber wegen Sicherheitsbedenken negativ beurteilt wurde.
    Aber man könnte die Unterführung und den Bahnhof doch „wohnlicher“ und somit auch sicherer machen indem man dort kleine Geschäfte etc. integriert.
    Beispiel: Wandsbek Markt, Jungferstieg, Barmbek.
    Dort gibts auch Läden (ausser Kiosk) zb. Mc Donalds.

    Die Frage ist natürlich ob das Fahrgastaufkommen gross genug wäre, so dass das lohnt.
    Gibt es dort Untersuchungen, wieviel Leute da kaufen würden?

    Es sollte auch berücksichtigt werden, dass in Bramfeld im Bereich des Bahnhofs viel gebaut wird (Bramfelder Dorfgraben und Bramfelder Dorfpassage) und somit das Fahrgastaufkommen sicher wachsen wird.

    1. Die Planungen für die Haltestelle Bramfeld sind in vollem Gange. Sobald es da Details zu gibt, lesen Sie sie auch hier im Blog 😉 Ich gebe Ihre Hinweise mal an die Kollegen aus der Planung weiter.

  4. Sieht schick aus. Allerdings wenn man sich mal die „neuen“ S-Bahnstationen im Citytunnel ansieht sehend die kurz nach der Eröffnung schon wieder total verhunzt aus. Hoffentlich passiert das nicht bei den neuen U5-Stationen.

    Was sind das für Pfeile auf den Fliesen vor den Bahntüren? Sind die beleuchtet um zu sehen welche Türen sich öffnen werden?

    Und warum sind die Bahnsteigtüren nur halbhoch und nicht bis zur Decke? Wird doch sicherlich irgendwelche Vollpfosten geben die versuchen dort rüberzuklettern. Oder ihren Müll darüber zu werfen

    1. Die Pfeile sind ein Leitsystem. Wieso die Türen nur halbhoch sind, kann ich Ihnen gerade nicht beantworten, animiert mich aber, mir das Thema Bahnsteigtüren für den Blog auf den Themenplan zu schreiben. Ich werde mal recherchieren 😉

      1. Hallo Herr Christian Klausen,

        dass Bahnsteigtüren notwendig sind, ist es wegen der Sicherheit, es gibt Selbstmörder, die vom Bahnsteig auf den Gleis springen wollen und sich von der U-Bahn überfahren lassen wollen, bzw. es werden einige Straftaten unmöglich gemacht (Schubsen von wartenden Fahrgästen auf den Gleis vom Bahnsteig, in den Medien wurde schon von solchen Fällen berichtet, zum Beispiel in der Haltestelle Hoheluftbrücke, da verlor ein Junge ein Bein, in Berlin starb eine Studentin nachdem sie von einem Geisteskranken auf den Gleis gestoßen wurde), Schutz gegen leichtsinnige Leute, die ganz dicht an der Bahnsteigkante auf dem Bahnsteig laufen, Betrunkene (sie können auch vom Bahnsteig auf den Gleis stürzen), Sturzsicherheit für Sehbehinderte, Taubblinde, Hörsehbehinderte und Blinde (Funktion ähnlich eines Brückengeländers bzw. Zaunes), also gewisser Schutz vor Straftaten (Mordversuche durch Schubsen) und Unfällen (Stürze). Die Bahnsteigtüren stören nicht die Schönheit der Architektur der Haltestellen, das sieht man auch auf den Bildern der Haltestelle Steilshoop ganz klar.

        MfG
        Joachim Jäck

Schreibe einen Kommentar

Die Angabe von Name ist freiwillig.