U2/U4 im Hamburger Osten mehr als 1 Jahr gesperrt – was steckt dahinter?

U-Bahn-Sperrungen sind unerfreulich, das kennt jede und jeder. Wenn notwendige Reparaturen durchgeführt werden, die Sperrung nicht zu lang dauert und ein vernünftiger Ersatzverkehr auf die Beine gestellt wird, ist das sicherlich etwas, zu dem man als Hamburgerin und Hamburger sagt: „Wat mutt, dat mutt.“ Aber eine Sperrung der U2/U4 im Hamburger Osten am Jahresanfang erst für zehn Wochen und ab Mai kommenden Jahres für 11 Monate zu sperren, wirft ja schon einige Fragen auf: Wieso sind die Sperrungen so lange? Weshalb muss zweimal gesperrt werden? Und was haben die Fahrgäste auf dieser vielgenutzten Strecke als Alternative? Um die Fragen zu beantworten, haben wir unseren U4-Projektverantwortlichen, unserer U-Bahn-Betriebsleitung und unseren Verkehrsplanern mal auf den Zahn gefühlt.


Update 22.12.2022: Die Arbeiten zur Verlängerung der Horner Geest laufen auf Hochtouren. Unmittelbar nach Neujahr beginnt dafür die erste Sperrung der U2/U4 im Hamburger Osten. Das heißt für euch: Ab dem 02. Januar 2023 fahren bis zum 09. März 2023 zwischen Hammer Kirche und Burgstraße Gelenkbusse statt U-Bahnen. Ein erster wichtiger Meilenstein, damit 13.000 Menschen künftig mit der U4 einen direkten U-Bahn-Anschluss erhalten.

Was wird da eigentlich in der Sperrung gemacht und weshalb dauert das so lange?

Über die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest haben wir hier schon häufiger berichtet, auch über das Kernstück des Projektes, das Kreuzungsbauwerk Horner Rennbahn. Erst das Kreuzungsbauwerk macht es möglich, die U4 aus der U2 „auszufädeln“ und in Richtung Horner Geest statt in Richtung Billstedt fahren zu lassen. Die U4 wird dazu südlich der Haltestelle Horner Rennbahn in einen Bypass-Tunnel gelegt, der sich aktuell schon im Rohbau befindet. Hinter der Haltestelle taucht dann die U4 ab und wird in einem Bogen unter der U2 in Richtung Manshardtstraße durchgeführt. Das ist schlicht notwendig, weil U-Bahnen sich nicht kreuzen dürfen.

Nun kann der neue U4-Tunnel Richtung Horner Geest leider nicht einfach unter der U2 durchgebaut werden. Die Tunnel liegen dafür in einer zu geringen Tiefe und die Abdeckung zwischen U2 und U4-Tunnel wäre zu dünn. Deshalb muss der heutige Tunnel komplett abgebrochen werden. Danach wird zunächst der U4-Tunnel Richtung Horner Geest in 15 Metern Tiefe gebaut und erst danach kann der U2-Tunnel wieder auf den neuen U4-Tunnel draufgesetzt werden. Aus den verschiedenen erforderlichen Bauschritten resultiert auch die Sperrungsdauer von elf Monaten.

Skizze zur Bauarbeiten für die die Sperrung der U2/U4 im Hamburger Osten erforderlich ist. Zu sehen sind das Kreuzungsbauwerk und der Anschluss West sowie der Anschluss Ost der U2.
Kreuzungsbauwerk (1): Abriss, dann Bau U4-Tunnel, darüber „neuer“ U2-Tunnel Richtung Innenstadt
Anschluss West (2): Verbindung zweigleisiger Tunnel mit Bypass für U2/U4 stadtauswärts
Anschluss Ost (3): Anschluss Bypass-Tunnel für U2 Richtung Billstedt

Weshalb gibt es zwei Sperrungen?

Die erste Sperrung ist noch relativ kurz (vom 2. Januar bis 9. März 2023) und betrifft den Streckenabschnitt Hammer Kirche bis Horner Rennbahn. In dieser Zeit werden vorbereitende Arbeiten für die U4-Ausfädelung durchgeführt, die nicht im laufenden Betrieb stattfinden können. Konkret geht es um die Vorbereitungen, den Bypass-Tunnel an das Bestandsnetz anzuschließen (in der Skizze die Baustellen (2) und (3). Gleichzeitig werden westlich der Haltestelle Rauhes Haus Weichen eingebaut. Mit diesen neuen Weichen können die Züge aus der Richtung Innenstadt bis hierhin fahren und dann in Richtung Innenstadt wieder „umzukehren“.

Der Einbau der neuen Weichen hilft dem Betrieb und vor allem uns Fahrgästen bei der zweiten, deutlich längeren Sperrung. In der Zeit von Mai 2023 bis März 2024 (die genauen Tage liegen noch nicht fest) laufen die eigentlichen Arbeiten für das Kreuzungsbauwerk, sodass durch die Haltestelle Horner Rennbahn keine U-Bahn fahren kann. Ohne die neuen Weichen müsste der Ersatzverkehr von der Burgstraße bis Legienstraße fahren. Auf einer so langen Strecke kommt es immer zu Störungen im Ersatzverkehr. Deshalb ist es das Ziel bei Sperrungen: „Immer so viel Schiene wie möglich“. Mit den neuen Weichen muss der Ersatzverkehr „nur“ zwischen Rauhes Haus und Legienstraße fahren.

Wie sieht das Ersatzangebot für die Fahrgäste aus?

In der ersten Sperrung (2.1.-9.3.2023) fahren pro ankommender U-Bahn drei Gelenkbusse zwischen den Haltestellen Burgstraße und Horner Rennbahn, die auch die Haltestellen Rauhes Haus und Hammer Kirche anfahren. Weshalb Burgstraße? Einfach gesagt, ist es hier bequemer für Fahrgäste, vom und in den Ersatzverkehr zu wechseln, weil die Wege von der Bushaltestelle zur U-Bahn schlicht kürzer sind. Damit der Ersatzverkehr möglichst störungsfrei fließen kann, wurden an insgesamt acht Ampeln Sonderprogramme geschaltet. Durch diese bekommen die Busse sozusagen Vorfahrt und sind insgesamt flüssiger unterwegs. 

Die U4 fährt montags bis freitags, 6.30 Uhr bis 21 Uhr, und sonnabends von 10.30 Uhr bis 21 Uhr zwischen den Haltestellen Elbbrücken und Jungfernstieg im 15-Minuten-Takt mit Vollzügen. Außerhalb dieser Zeiten fährt die U4 im gewohnten Takt bis zur Hammer Kirche. Hintergrund ist, dass das sogenannte „Kehren“ – also das Richtungswechseln – der U4 im engen 5-Minuten-Takt der U2 an der Hammer Kirche betrieblich nicht möglich ist.

Aktuell laufen die Abstimmungen für die zweite Sperrung zwischen Rauhes Haus und Legienstraße (Mai 2023 bis März 2024). Neben dem Ersatzverkehrskonzept drehen die Kolleginnen und Kollegen an weiteren Stellschrauben, wie z.B. der Beeinflussung weiterer Ampeln, dem Bau eines weiteren Zugangs an der Haltestelle Rauhes Haus für einen einfacheren Fahrgastwechsel – und einiges mehr. Spätestens im kommenden März melden wir uns hier mit neuen Informationen zur Sperrung der U2/U4 im Hamburger Osten.

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33 Kommentare zu: U2/U4 im Hamburger Osten mehr als 1 Jahr gesperrt – was steckt dahinter?

  1. Ich hoffe das der Ersatzverkehr ab Mai wenigstens ab Billstedt fährt. Im Augenblick ist es schlicht eine Zumutung.

    Ab Hafencity mit der Buslinie 2 bis Berliner Tor, eine Haltestelle bis Burgstraße, dann SEV bis Horner Rennbahn. Dann wieder in die U2 und wenn es dumm läuft dann endet die nach zwei Haltestellen in Billstedt. Unfassbar! Fünfmal umsteigen von der Hafencity bis Mümmelmannsberg.

    1. In den Infos von Mitte April heisst es, dass es eine Expressbuslinie zwischen Billstedt und „Rauhes Haus“ geben wird.

  2. Wird es an der Station Rauhes Haus auf der West Seite bei der Bushaltestelle einen ebenerdigen Eingang geben wie an der Ostsseite? Das würde vieles vereinfachen und den Umstieg vereinfachen.

    1. Den Gedanken nehmen wir gerne auf. Wie gesagt, wir sammeln weiterhin Feedback und schauen, welche Anpassungen möglich sind.

  3. Moin! GoA steht für Grades of Automation. Für GoA2 bedeutet das konkret: Die Fahrt erfolgt vollautomatisch und wird über Rechner gesteuert.

      1. Gerne 😊 Die Zahl ist der Grad der Automatisierung. GoA0 wäre z.B. das vollständig manuelle Fahren.

  4. Ich lache mich schlapp: Der HVV wollte einen „leistungsfähigen“ Ersatzverkehr im 10-Minutentakt anbieten. Realität ist, dass am Samstagabend um 18:00 Uhr an der Haltestelle Rauhes Haus zwei Busse in Folge hielten, die dermaßen überfüllt waren, dass man in eine Tür nur hätte einsteigen können, wenn an der anderen jemand aus dem Bus gefallen wäre. Sorry, das ist vorsintflutlich! Aber so kann man Inzidenzen auch wieder künstlich hochtreiben um weiterhin Grundrechte einzuschränken. Also fahre ich wieder mit dem Auto in die Innenstadt.

  5. Moin, wann gibt es mal einen Artikel zu der Hochbahnwache ? Insbesondere nach den Silvestergeschehnissen, wo Busse mit Insassen attackiert worden, leidet das subjektive (und obj.) Sicherheitsempfinden durchaus. MfG.

    1. Moin! Den Wunsch nehme ich gerne einmal als Impuls für die Redaktion auf. Danke dafür!

      Vorweg zum Thema Sicherheit: Die Hochbahn-Wache ist natürlich täglich im Netz unterwegs, auch wenn sie bei ca. 1000 km Streckennetz natürlich nicht überall zeitgleich sein. Wenn du dich in einer Situation unwohl oder bedroht fühlst, reicht aber ein kurzer Hinweis, z.B. per Notrufsäule am Bahnsteig, und die Kolleg*innen kommen zur Hilfe.

  6. Wie ist das mit dem 9h Ticket, kann ich da den Ersatzverkehr um beispielsweise um 8:40 nehmen damit ich pünktlich bei der Arbeit bin ? Nehme sonst die Bahn um kurz nach neun

    1. Moin und danke für die Anfrage. Wir nehmen das auf und die Kolleg*innen schauen, ob sich hier eine Lösung findet.

  7. 13 Monate SEV auf einer viel genutzten Strecke werde ich mir ganz sicher nicht antun. Ich fahre ganz gern U-Bahn, aber SEV funktioniert im Berufsverkehr einfach nicht.

    Für mich heißt es also für die nächsten Monate: Tschüss, U2 – Hallo S21! Das ist auch nicht ideal, zumal die Verbindung Glinde – S Reinbek recht dünn ist, aber zumindest spare ich mir mehrfaches Umsteigen und überfüllte SEV-Busse.

    1. Geht mir ganz genau so. Das Rumgegurke mit dem SEV ist eine Zumutung, das tue ich mir nicht mehr an. Ich habe mein Abo gekündigt und bin komplett aufs Fahrrad umgestiegen. Ab Horner Rennbahn gibt es seit kurzem eine sehr schöne Fahrradstrasse, die in einem kleinen Schlenker in den ebenfalls neuen Fahrrad-Hochweg übergeht. Erst ab Berliner Tor wird es dann wieder ungemütlich.

      Leider ist die Baustelle an der U-Bahn Horner Rennbahn unerfreulich und supergefährlich, da hat man einfach nicht an die Radfahrer gedacht. Theoretisch müsste man von der Washingtonallee kommend sein Rad 200 m durch die Menschenmassen schieben. Ich warte jetzt einfach, bis die Autos rot haben, und nehme die dann leere Strasse und hoffe, dass mich kein Baufahrzeug über den Haufen fährt und ich schnell genug weg bin, bevor die Autos wieder kommen…

      1. Ein SEV ist natürlich nie so gut wie das Original auf Schienen, da habt ihr beiden natürlich Recht. Schön, dass ihr hier erfinderisch geworden seid und mit Fahrrad und S-Bahn für euch (einigermaßen) komfortable Alternativen gefunden habt 😊

        Den Hinweis zur Baustellensituation an der U Horner Rennbahn geben wir gerne einmal weiter. Die Kolleg*innen schauen dann, was wir daraus für die kommende Sperrung mitnehmen können!

  8. Ich verstehe es immer noch nicht, kann ich auch Hammer Kirche in Richtung Innenstadt fahren oder muss ich Burgstraße einsteigen. Wenn ich es richtig verstehe fährt doch dann die U 4 aus der Innenstadt kommend bis Hammer Kirche, oder ?

    1. Moin! Für die Dauer der Sperrung fährt die U4 von Mo-Fr (6:30-21 Uhr) und Sa (10:30-21 Uhr) nur zwischen Elbbrücken und Jungfernstieg. Mit der U2 kommst du ab U Hammer Kirche aber wie gewohnt in die Innenstadt und zurück.

  9. Wird der Schienenersatzverkehr nur von Bussen der Hochbahn bedient oder wie bei der S-Bahn verschiedene Unternehmen?
    Gruß Bernd

    1. Das ist noch in Klärung. Die Unterstützung durch ein externes Unternehmen ist aber grundsätzlich denkbar.

  10. Der Artikel „Weshalb gibt es zwei Sperrungen“ ist mit heißer Nadel geschrieben worden:
    – in der fünften Zeile sollte der Stationsname „Raues Haus“ ausgeschrieben werden,
    nicht nur „Raues“
    – im 2.Absatz machen Sie die Bauzeit länger als vorgesehen (Sie schreiben: von Mai
    23 bis Mai 24) Es sollte doch heißen : von Mai 23 bis März 24
    – im letzten Satz sollte der Plural genommen werden: mit den neuen Weichen
    (wahrscheinlich 4 Stück)

  11. Zunächst einmal vielen Dank für die Informationen zu den Streckensperrungen im Osten U2/U4 im kommenden Jahr.
    Ich habe gesehen der sogenannte Bypas wird als 1. im Westen und Osten angeschlossen. Danach erfolgt erst das Kreuzungsbauwerk Abriss und Neubau U4Tunnel und darüber U2 Tunnel.
    Ich habe mal eine dumme Frage: Wenn der Bypass zuerst an das Bestandsnetz angeschlossen wird, kann dann diese eingleisige Strecke nicht mit herangezogen werden, um die Fahrgastströme zu „entzerren“ bzw. Fahrzeitverlängerungen zu reduzieren, zumindest in eine Fahrtrichtung.?

    1. Der Bypass wird vsl. parallel zum Kreuzungsbauwerk im März 2024 fertig und ist auch erst dann betriebsbereit. Daher der Ersatzverkehr mit Bussen.

      1. Wird dann der neue südliche Bahnsteig an der Haltestelle Horner Rennbahn bereits nach Ende der Sperrung 2024 in Betrieb genommen bzw. eröffnet werden, während die beiden anderen Haltestellen Stoltenstrasse und Horner Geest erst Ende 2026 eröffnet werden?

  12. Ich bin irritiert über den Satz „Das ist schlicht notwendig, weil U-Bahnen sich nicht kreuzen dürfen.“ gelesen habe. Der Grund für meine Irritation ist folgender: So weit ich weiß fährt die Hamburger Hochbahn nach den Regeln der „StBO“ und nicht nach „EBO“. Wenn ich mich in anderen Städten in Deutschland umsehe finde ich viele Straßenbahnen bei denen sich Strecken niveau-gleich kreuzen oder teilen; oberirdisch und auch in Tunnelanlagen.

    Mit Sicherheit ist eine dichte Zugfolge einfacher zu gewährleisten wenn sich die Züge aus unterschiedlichen Richtungen nicht gegenseitig beeinflussen. Auch kann mit Überwerfung im Bereich der „Kreuzung“ mit einer höheren Geschwindigkeit gefahren werden.

    1. Moin! Erstmal ist der Vergleich von Straßen- mit U-Bahnen immer etwas schwierig, da U-Bahnen und Straßenbahnen technisch anders funktionieren. Im Straßenraum können Straßenbahnen ähnlich bremsen wir Busse. Bei einer U-Bahn ist das nicht so ohne weiteres möglich. Und zudem: Es handelt sich ja um zwei Tunnelröhren, die sich kreuzen. Das heißt, Fahren auf Sicht ist ja hier gar nicht möglich. Die Gefahr zweier sich kreuzenden U-Bahnen ist damit schlichtweg zu hoch.

      1. Natürlich ist es richtig, dass eine U-Bahn keine Straßenbahn ist. Dennoch sind beide nach der BOStrab unterwegs. Zulässig wäre eine höhengleiche Kreuzung schon (natürlich nicht ‚auf Sicht’ wie bei einer Tram sondern entsprechend signalgesteuert, was technisch problemlos machbar ist. Das hat auch nichts mit Bremswegen der Züge zu tun.) Tatsache ist aber auch: wenn U2 und U4 mit sehr engen Takten unterwegs sind, entwickelt sich eine höhengleiche Kreuzung sehr schnell zu einem Nadelöhr, das massive Verspätungen verursacht. Das wird der Grund sein, weshalb es zum Überwerfungsbauwerk keine Alternative gibt.

  13. Der HVV kann es einfach nicht. Der Schienenersatzverkehr wird ebenso ein Desaster wie vor ein paar Monaten, wo der HVV bundesweit Negativschlagzeilen machte. Ich wette es ginge auch anders, aber natürlich teurer. Aber da ist denn natürlich der Kunde das Sparschwein. Der Osten Hamburgs hat due schlechteste Anbindung. Das zeigt schon der Sachverhalt, dass nur jede dritte Bahn weiter Richtung Mümmelmannsberg fährt. Unfähige Planung und, der SEV wird es zeigen, leider auch überfordertes Personal wird es heissen. Ich möchte wetten, dass der SEV wieder direkt durch staugefährdete Hauptstraßen fahren. Die Selbstverständlichkeit, mit der der HVV mir täglich mindestens 30 Minuten klaut, ist eine Frechheit.
    Ich fahre wieder Auto. Kommt mir bloß nicht damit „Nutzen Sie zur Veranstaltung Bus und Bahn“ . Ich steige aus.

  14. Moin,
    eine vielleicht etwas naive Frage, ohne großartige Ahnung von den Betriebsabläufen im Hintergrund:
    Hätte man den Bypass nicht komplett fertig stellen, und dann einen eingleisigen Pendelverkehr durch diesen ein einrichten können?

    1. Der Bau des Bypass allein ist eine aufwändige Sache – er wird selbst erst im März 2024 betriebsbereit sein. Das Team hat sich hier entschlossen, das parallel statt nacheinander umzusetzen.

  15. Erst einmal vielen Dank für diesen Beitrag.

    Dann eine Frage: ich erinnere mich das in der Planungsphase bezüglich der Sperrung zwei Optionen diskutiert wurden: einmal eine 12-monatige Sperrung für den Kreuzungsbau und dann als Alternative dazu eine nur 6-monatige Sperrung mit darauffolgenden 12-monatigen eingleisigen Pendelverkehr. Präferiert wurde damals (wenn ich mich richtig erinnere) die 6-monatige Sperrung.

    Da wir jetzt eine 11+2 monatige Sperrung haben: ist man nach diesen 11 Monaten mit den großen Sperrungen durch und der Betrieb wird wieder normal auf beiden Gleisen laufen oder gibt es danach noch Phase mit Pendelverkehr?

    1. Gerne und danke dir für den Kommentar! Sicher ist: Nach den 11 Monaten fahren die Züge der U2 und U4 wieder. Zu den Details, wie es dann weitergeht, informieren wir wie immer rechtzeitig.

      1. In den Infos vom April 2023 heisst es, dass nach der „großen“ Sperrung ab April 2024 noch mal EIN Jahr lang innerhalb des U-Bahnnetzes umgestiegen werden muss. Normalbetrieb also erst April 2025.

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