Bus und Rad in Steinstraße

Nun mal Butter bei die Fische – Wie läuft´s mit Bus und Rad in der Steinstraße?

Ein viel diskutiertes Verkehrskonzept, das nun seit rund einer Woche live getestet werden kann: die Verlagerung des Verkehrs aus der Mönckebergstraße in die Steinstraße. Die neue Verkehrsführung ist deutlich zugunsten des Rad- und Busverkehrs ausgerichtet, Pkw haben nur noch eine Fahrbahn in Richtung Hauptbahnhof.

Neue Verkehrsführung in Steinstraße
Die neue Verkehrsführung in der Steinstraße

Die Planerinnen und Planer hatten wenig Zeit, die Bauarbeiten wurden gefühlt in Rekordzeit abgeschlossen. Die Hintergründe dazu habe ich euch in einem vergangenen Blogbeitrag bereits vorgestellt. In den nächsten Monaten ist spannend zu beobachten, ob sich das Konzept auch langfristig bewähren könnte. Die Meinungen sind bislang zwiegespalten, auch hier auf dem Blog. Daher wollte ich mir selbst mal ein Bild machen und hab mich aufs Rad geschwungen. Ein paar Kolleginnen und Kollegen aus dem Busbetrieb haben mir außerdem ihre Erfahrung hinter dem Steuer geschildert.

Als Radfahrerin unterwegs in der Steinstraße

Als erstes bin ich die Steinstraße in Richtung Hauptbahnhof abgefahren. Hier ist das Fahrerlebnis ziemlich unspektakulär. Die Radspur befindet sich ganz rechts und ist die meiste Zeit durch gelbe Leitschwellen von den anderen Fahrspuren sichtbar abgetrennt. Ein bisschen spannender wurde es dann auf dem Rückweg in Richtung Petrikirche. Hier fühlt man sich im ersten Moment etwas unsicherer. Das liegt wohl daran, dass man auf dieser Seite die großen Busse als Spurennachbarn direkt neben sich hat.

Wie im letzten Blogbeitrag bereits erklärt, kommt es kurz vor dem Jakobikirchhof auch einmal zum Spurenwechsel zwischen Bus- und Rad, da die Busse seitlich an die Haltestelle heranfahren und die Radfahrenden links passieren können, um nicht mit den ein- und aussteigenden Fahrgästen zu kollidieren.

Im rot markierten Bereich laufen die Rad- und Busspur zusammen

Das Ganze ist aber einfacher als ich zunächst angenommen habe. Da sich die Radspur bereits vor der Kreuzung auf der Straße befindet und nicht – wie an manch anderen Stellen Hamburgs – vom Gehwegbereich in die Fahrbahn mündet, können die Radfahrenden nicht von den Busfahrerinnen und Busfahrern übersehen werden. Ein kurzer Schulterblick genügt, um sicherzustellen, dass der Bus hinter mir Acht gibt. Da sich diese Kreuzung kurz vor der Haltestelle und unmittelbar vor einer Fußgängerampel befindet, reduzieren die Busse ohnehin schon ihr Tempo, was das Sicherheitsempfinden zusätzlich steigern dürfte.

Sobald man einmal die Seiten getauscht hat, bleibt die Weiterfahrt auch entspannt, da ein zweiter Wechsel bzw. das Einscheren in die rechte Fahrbahn entfällt. Die Radspur zwischen den beiden Busrichtungen ist durchgängig mithilfe der gelben Leitschwellen abgetrennt. Zudem ist die Radspur sehr breit, sodass man viel Abstand zu den vorbeifahrenden Bussen halten kann.

Vergleich zur Mö

Im direkten Vergleich zum bisherigen Fahrerlebnis in der Mönckebergstraße muss ich sagen, dass die Fahrt wesentlich entspannter ausfällt. Die viel belebte Einkaufsstraße (zumindest in normalen Zeiten) wird permanent von Passantinnen und Passanten gequert, sodass man mit dem Fahrrad entweder alle paar Meter abbremsen oder aber in Slalomlinien die Mönckebergstraße entlangfahren muss. Hinzu kommen die Busse, auf die beim Halten und wieder Abfahren an den Haltestellen geachtet werden muss. Diese Hindernisse gibt es in der Steinstraße nicht mehr.

Bus- und Radspur
Bus und Rad in der Steinstraße

Was sagen denn die Busfahrerinnen und Busfahrer?

Da mich auch der erste Eindruck der Busfahrerinnen und Busfahrer interessiert, habe ich mir drei Erfahrungsberichte aus dem Busbetrieb eingeholt.

Busfahrer*innen der Hochbahn
Drei Kolleg*innen aus dem Betrieb berichten über ihren ersten Eindruck in der Steinstraße

Denis Mesterharm vom Busbetriebshof Alsterdorf ist am vergangenen Montag als einer der ersten in der Steinstraße unterwegs gewesen. Sein erster Eindruck:

Die Fahrt durch die Steinstraße ist wesentlich entspannter als durch die Mönckebergstraße. Ein großes Plus sind aus meiner Sicht die Bussonderstreifen. Und auch die Abgrenzung zu dem Radfahrstreifen hat mich positiv überrascht. Die gelben Leitschwellen sind sehr gut erkennbar und der Radweg zudem sehr breit, sodass man gut und sicher nebeneinander herfahren kann. Die Fahrgäste müssen sicherlich aber ein paar Abstriche machen. Die Fahrzeiten sind etwas länger geworden und die Wege weiter. Der direkte Halt vor der Ladentür in der Mö war schon ein toller Kundenservice.

Denis Mesterharm

Die Alsterdorfer Kollegin Carolyn Geßner ergänzt:

Bei Umleitungen durch die Steinstraße mussten wir uns an den Ampeln immer hintenanstellen. Durch die Einbahnstraßenregelung und die Bussonderspuren fällt das glücklicherweise jetzt weg. Auch wenn sich in der ersten Woche natürlich noch einige Autos auf unsere Busspuren verirrt haben. Ich hoffe, dass das im Laufe der Zeit weniger wird.

Carolyn Geßner

Der Langenfelder Kollege Jörg Weber ist hingegen noch etwas skeptisch:

Gerade an der Haltestelle Hauptbahnhof/Steintorwall halten stadteinwärts sehr viele Linien, sodass sich die Busse dort aufstauen. Und auch die Ampelphasen waren teils recht lang. Da baut man schnell Verspätung auf. Das ist dann ärgerlich für die Fahrgäste.

Jörg Weber

Entspricht das vorläufige Ergebnis denn den ursprünglichen Planungen?

Um ein Gesamtfazit zu ziehen, habe ich mich mit Felix Britting aus der Verkehrsplanung ausgetauscht, der maßgeblich an der Planung beteiligt war. Ziel des neuen Verkehrskonzept ist, sowohl den Bus- als auch den Radverkehr zu fördern. Die Herausforderung:

Eine Hamburg-weite Musterlösung, wie sich die beiden Verkehrsteilnehmenden den Straßenraum teilen sollen, gibt es bislang nicht. Daher heißt es immer, Kompromisse zu finden. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.

Felix Britting

In diesem Fall wird mit breiten Radspuren sowie den gelben Leitschwellen für die Sicherheit gesorgt. Die einmalige Kreuzung von Bus und Rad ist eben ein Kompromiss, der eingegangen werden musste. Durch die geradlinig verlaufende Steinstraße ist diese Kreuzung allerdings frühzeitig sichtbar.

In den nächsten Monaten werden nun weitere Erfahrungen aller Beteiligten gesammelt und evaluiert. Dazu gehören nicht nur Fahrradfahrer*innen und Busfahrer*innen, sondern auch Anwohner*innen in der Steinstraße, der Einzelhandel in der Mö, die Behindertenverbände und viele mehr. Wie es dann nach der Sperrung der Mönckebergstraße weitergeht, werden wir sehen 😊 Bis dahin erstmal weiterhin gute Fahrt!

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28 Kommentare zu: Nun mal Butter bei die Fische – Wie läuft´s mit Bus und Rad in der Steinstraße?

  1. Ich lese dass der Versuch gescheitert ist, und das die 16, 17 und 37 aus der wieder aus der Steinstraße verschwinden. Aber werden die dann in die Mönckbergstraße zurückverlegt, oder über die Wallachei geführt und die Busfahrgäste können sehen wo sie bleiben?

  2. Wer hat eigentlich die Bushaltestellen in der Steinstraße geplant? Scheinbar hat man dabei überhaupt nicht an die Anwohner gedacht. Ist das vielleicht vom Praktikanten ausgeheckt worden? Sie haben uns direkt vor die Haustüren in der Steinstraße die Bushaltestellen gesetzt. Ist doch logisch, dass die Busse beim An- und Abfahren besonders viel Lärm machen. Das brummt unwahrscheinlich, auch durch die geschlossenen Fenster. Einige Anwohner haben die Schlafzimmer zur Steinstraße raus. An sehr warmen Tagen kann man nicht mal die Fenster für frische Luft öffnen (auch über Nacht) weil es so laut ist. Hier rauschen rund 1600 Busse durch, das geht gar nicht! Auch ist ganz offensichtlich, dass sich die Häuser hier an der Stelle wo die Haltestellen sind, sehr eng gegenüber stehen. Das wirkt sich natürlich auch auf den Schall des Buslärms aus. Sorry, eine echte Fehlplanung. Und am Ballindamm ist kein Platz? Haben Sie sich mal angeschaut wie schmal der Platz zum Einsteigen hier mitten auf der Steinstraße ist? Und ich finde es nach wie vor einen Skandal von einer beruhigten Innenstadt zu sprechen und in der Mönckebergstraße einen Wasserverlauf zu planen (Handelskammer), damit da alles schön entspannt und ruhig dort ist, wo die Touristen sich aufhalten. Und wie sich die Bewohner der Stadt fühlen, das interessiert wohl keinen?! Hier noch ein kleiner Artikel-Tipp von Frederik Mittendorff aus der MOPO vom 11. Mai 2021, da kann man nachlesen, wie sich die Anwohner fühlen (Titel: „Hilfe, wir haben keine ruhige Minute mehr“). Viele Grüße an die Hochbahn

    1. Wie schon am 08.06.21 zu der gleichen Beschwerde geschrieben: Ich glaube Ihnen, dass die Situation als Anwohner ärgerlich ist. Da es sich bislang um ein vorläufiges Verkehrskonzept handelt, führt die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und der HOCHBAHN einen Evaluationsprozess hinsichtlich der Busführung Steinstraße/Mönckebergstraße durch. Dabei werden sowohl die HVV-Kund*innen als auch die Anwohner*innen und Anlieger*innen gefragt. Die Ergebnisse dieser Evaluation werden neben den Erfahrungen aus dem Betrieb stark in die Entscheidung zur endgültigen Busführung einfließen. Hier gibt es noch keine Festlegung.

  3. Liebe Frau Steinat,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Dann lasse ich mich bezüglich der Linie 37 überraschen und werde mein wegen Corona + RB81 abgeschlossenes 1.Klasse-Profiticket solange im Bus nutzen, solange es geht. Ich hoffe ja, dass die 37 wenigstens noch solange fährt, bis die U3 wieder durchgängig verkehrt und sich damit die Platzsituation wieder entspannt. (Oder Corona vorbei ist, wobei ich darin pessimistisch bin.)

  4. Ist es eigentlich notwendig, dass auch in der Früh-HVZ die Busse aus Richtung Steinstraße an der Haltestelle Speersort warten und eingewiesen werden müssen? Aus der 37 gegen 7:55 Uhr sehe ich nie, dass jemand in der Kita ist. Da ist immer das Licht aus. Also kann auch kein Kind durch hereinschauende Fahrgäste erschreckt werden. Für einen schnellen Verkehrsfluss des ÖPNV sollte doch die Einweisung der Busse nur erfolgen, wenn wirklich Betrieb in der Kita ist. Gerade die Linie 37 muss wegen der auf „unattraktiv“ geänderten Fahrplanlage letztes Jahr oft warten, weil stets unmittelbar zuvor die 16 und 17 verkehren und somit bereits in der Haltestelle stehen.

    PS: Wie lange wird es die Linie 37 überhaupt noch geben? Mein Gefühl sagt mir, dass wohl der Nordast mit dem Rest der 34, die zu ähnlichen Zeiten fährt, zu einem X-Bus zusammengelegt wird und der Westast entfallen wird. Oder liege ich da falsch?

    1. Ich denke, die Sache würde sich etwas verkomplizieren, wenn die Einweisung der Busse auf Basis der Lichteinschaltung in der Kita erfolgen würde 😉 Es sind feste Zeiten vereinbart, daher beginnt die Einweisung ab 7.30 Uhr. Zur 37: das ist bislang noch in Planung, daher kann ich das leider nicht beantworten.

  5. Ist im Zuge der HVV-Angebotserweiterung eigentlich auch geplant, den alten Fahrplan (wie er bis 2010 etwa Bestand hatte), wieder „herzustellen“? Beispielsweise, dass die Metronom-Züge wieder bis Hamburg-Altona durchgebunden werden? Ganz ehrlich: Vor 15 Jahren war das Nahverkehrsangebot in der Stadt Hamburg deutlich besser!!

    1. Entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Durch die bisherigen Maßnahmen bietet der HVV ein Leistungsangebot, das es so bisher nicht gab. Beispielsweise wurden die Kapazitäten im U-Bahn-Bereich in den letzten zwei Jahren um mehr als 8 Prozent ausgeweitet. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen allerdings eingebrochen, weshalb das aktuelle Leistungsangebot keinen Engpass darstellt. Daher hängt die Umsetzung weiterer Maßnahmen vor allem vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

  6. Moin,

    ist durch die Corona-Pandemie in Zukunft mit einer Verschlechterung des Verkehrsangebotes bzw. einer unverhältnismäßigen Vertäuerung der Fahrpreise zu rechnen? Hätte ich gerne gewusst, um dann rechtzeitig mein Abo kündigen zu können. 😉

    P.S. Dies ist eine ernstgemeinte Frage

    1. Seit Beginn der Pandemie hat die Hochbahn ihren Betrieb trotz sinkender Fahrgastzahlen aufrechterhalten, teilweise sogar mit zusätzlichen Verstärkerfahrten. Die Fahrpreise liegen beim HVV, mir ist aber keine Planung zu Fahrpreisänderungen bekannt.

  7. Jetzt muss man nur noch die restlichen Rad- und Scooterfahrer davon überzeugen nicht mehr durch den 3 Meter breiten Fußgängerweg in der Mö (auf der Barkhof- und Levantehaus-Seite) durchzubrettern. Früher musste man als Kunde eines Geschäftes darauf achten sicher über die Mönckebrgstraße zu kommen. Jetzt muss man darauf achten, dass man nicht von einem Radfahrer überrollt wird, wenn man aus einem Geschäft rausgeht !! Selbst der BünaBe wurde informiert aber passiert ist noch nichts!

  8. Sehr geehrte Frau Steinat,

    ich hätte mal eine Frage: Gibt es für die kommenden Jahre irgendwelche Verbesserungen bei der Buslinie 112 (vor allem am Wochenende, wo der 15-Minuten-Takt schon seit langem nicht verdichtet wird)?

    1. Zum letzten Fahrplanwechsel wurde der Takt auf dem Stammabschnitt der Linie 112 von Montags bis Freitags bereits von 15 auf 10 Minuten verdichtet. Aufgrund der Corona-Pandemie sind aktuell erstmal keine weiteren Taktverdichtungen geplant.

  9. Auf die Anwohner wird leider keine Rücksicht genommen. Es herrscht Dauerlärm den ganzen Tag und die ganze Nacht. Die Bushaltestelle direkt vor den Schlafzimmern der Bewohner der Altstadt zu bauen, ist ein Skandal.
    Lärm macht krank. Durchgehend über 75 Db! Es fahren nicht nur die ganzen Diesel-Busse durch die Steinstraße, auch der Pkw-Verkehr läuft munter weiter. Die Fahrradfahrer nutzen die Steinstraße hingegen überhaupt nicht mehr; sie fahren lieber auf den Gehwegen in der Mönckebergstraße. Ist scheinbar weniger gefährlich als der Spuren-Wirwarr zwischen den Bussen.
    So eine unsinnige und unsägliche Verkehrsbaumaßnahme kann nur auf jemandes Mist gewachsen sein, der mindestens 3 Jobs gleichzeitig macht: Politiker bei den Grünen, Verkehrssenator und im Aufsichtsrat der Hamburger Hochbahn.
    Wir hoffen immer noch, dass dies nur eine temporäre Lösung ist und dass ab August die Anwohner der Altstadt zumindest nachts wieder Erholung haben und schlafen können.
    Gute Nacht Herr Tjarks!

  10. Ich kann die Aufregung um diesen Modellversuch nicht ganz nachvollziehen.
    Es ist zwar nicht alles optimal – so sind die Fahrradschutzstreifen in der Steinstraße zwar eine gute Idee, der Wechsel der verschiedenen Lagen aber schon gewöhnungsbedürftig.
    Aber die Hoffnung bleibt, dass das bei einer dauerhaften Lösung anders aussieht.

    Der Busverkehr in der Mö war schon sehr dicht – und da hier viele Kommentator:innen sich (zu Recht) um die älteren Besucher:innen der Innenstadt sorgen, wäre weniger Verkehr für ein sichereres Überqueren der Mö sicherlich hilfreich.

    Mein Wunsch wäre, einen Großteil des Busverkehrs aus der Mö auf den Ballindamm und die Steinstraße zu verlagern, und ein oder max zwei Buslinien weiter durch die Mö zu führen. So wäre sowohl für die Bequemlichkeit, als auch für die Verkehrsberuhigung einiges getan.

  11. Laut Nahverkehr.hamburg haben sich die Fahrzeiten der Busse im Innenstadtbereich um bis zu 4 Minuten verlängert – und das in verkehrsarmen Ferien- und Corona Zeiten. Brillantes Konzept!

    1. Wie auch im Artikel von Nahverkehr Hamburg steht, gilt die vier Minuten Fahrzeitverlängerung nur für die Buslinie 3, da diese aktuell über den Ballindamm fährt, um den HBF anzubinden. Alle anderen Linien haben aber ihre ursprünglichen Fahrzeiten beibehalten.

  12. Durch die Steinstraße ist für Fahrgäste eine Frechheit pur, und wird nach Corona das Sterben der Innenstadt nicht aufhalten , Busse gehören durch die MÖ. Die Wege haben sind extrem verlängert die Artz Praxen in der Innenstadt gibt 6 Sehr große Artz Praxen davon kommen bzw. kommen die meisten mit dem ÖPNV die sind stinke Sauer haben sogar schon Unterschriften Listen liegen. Alleine in Richtung HBF ist es einfach nur Frech kein Dach, alles zu schmal. Etc nur von einer Richtung erreichbar. Ach ja andere Städte denken nach Corona nach Wiede mehr ÖPNV in den Einkaufsstraßen zu bringen. Z.b Bremen mit einer Zusätzlicher Verbindungen.

      1. Interessant…Ich selbst erkenne auf dem Foto keine Hinweise auf eine Montage. Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, kann ich aber sagen, dass eine Fotomontage am Ende aufwendiger gewesen wäre, als mich auf das Rad zu schwingen und durch die Steinstraße zu fahren 😉

  13. Obwohl die neuen Fahrradspuren natürlich sicherer sind, wäre es auch da besser einen Fahrradhelm zu tragen! Mindestens aus Vorbildgründen.

  14. Wenn Fahrradfahrern vorher die Fahrt durch die Mö zu stressig war, warum sind sie dann nicht schon vor der Umleitung auf die Steinstraße ausgewichen? Als dauerhafte Maßnahme nach den Umbauarbeiten sollte man die Steinstraße so umgestalten, dass dort Fahrradstreifen bleiben, sofern sie nicht schon vorhanden sind. Dann müssten die Radfahrer auch nicht mehr durch die Mö brettern.
    Trotzdem bleibe ich dabei, dass die Busse nach dem Umbau auch weiterhin direkt durch die Mö fahren sollten und nicht dauerhaft über die Steinstraße. In der Mö hat der Fahrgast den Blick auf die Geschäfte und nach den Einkauf einen direkten Blick auf die Busse. Zudem entdeckt man ja auch aus dem Bus heraus gern mal neue Dinge, die man dann beim nächsten Besuch in der Mö ansteuern kann. Das würde wegfallen wenn die Busse später durch die Steinstraße fahren. Bei einer EINKAUFSstraße sollten zumindest nicht die potentiellen Kunden Abstriche machen müssen.

  15. Recht entspannt ist die Situation auch an der Kindertagesstätte an der Petrikirche, die sich gegen das Umleitungskonzept gewandt hatte; äußerst selten kommt ein (dann dritter) Bus vor dem Haus zum Stehen.

    Schade, dass manche Radfahrer nicht mal die geschützten Radstreifen annehmen und trotzdem auf dem Fußweg fahren.

    1. Das Konzept für die Radfahrer ist vergleichsweise zu vielen anderen Straßen in Hamburg sicherer und besser – da fragt man sich schon, weshalb viele den Radweg nicht nutzen 🤔
      Vielleicht muss man sich aber auch nur daran gewöhnen

      1. Ein Grund ist sicher, dass der Radverkehr mal hochbord geführt wird, mal als Schutzstreifen, mal als Radfahrstreifen, manchmal gibt es auch gar keine separate Infrastruktur. Dann hat man da bis zu drei Ampeln in unmittelbarer Nähe hängen — Fußverkehr, Radverkehr, Motorverkehr. Und manchmal ist das eine kombinierte Fuß- und Radampel, manchmal nur eine für den Fußverkehr und der Radverkehr muss dann die für den Motorverkehr mitbenutzen.

        Viele steigen da einfach nicht durch. Auch, weil sie vielleicht mal als Kind Radfahren gelernt haben und sie da nunmal auf dem Gehweg fahren durften und das dann einfach auch heute noch so machen.

        Es braucht einfach eine Infrastruktur, die einheitlich ist und so sicher, dass auch Kinder sie nutzen können. So wie das unsere Nachbarn aus den Niederlanden machen.

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