Wenn ihr etwas in U-Bahn oder Bus liegen gelassen habt, dann vorweg: Ihr seid nicht allein. Im Jahr werden gut 11.000 Fundsachen bei der HOCHBAHN registriert. Spitzenreiter der Statistik: Smartphones, Schlüssel, Portemonnaies, Rucksäcke. Aber auch die ein oder andere Kuriosität geht dem Team immer mal wieder ins Netz…
Was passiert mit meinem Gegenstand?
Ein verlorener Gegenstand kann auf verschiedene Weise gefunden werden: Häufig von einem anderen Fahrgast, der ihn dann bei Fahrerin oder Fahrer abgibt. Aber auch die Teams der HOCHBAHN-Wache, die täglich im gesamten Netz unterwegs sind, haben einen aufmerksames Auge dafür. Zusätzlich sind mobile Mitarbeitende in den Fahrzeugen unterwegs, die ebenfalls Fundsachen von Fahrgästen entgegennehmen. Spätestens aber an der Endhaltestelle oder bei der Fahrzeugkontrolle nach Betriebsschluss, bei der die Fahrerinnen und Fahrer ihren Zug oder Bus noch einmal abgehen, wird Liegengebliebenes aufgenommen.
Ab hier geht eine Fundsache dann immer den gleichen Weg: Zuerst werden die Gegenstände protokolliert, sprich mit einer Notiz zu Uhrzeit, Fundort und Finder bzw. Finderin versehen. Im Anschluss werden alle Fundstücke gesammelt und innerhalb weniger Tage an das Zentrale Fundbüro Hamburg weitergeleitet.
Und wie bekomme ich Verlorenes zurück?
Für die weitere Bearbeitung und Ausgabe der Fundsachen ist das Zentrale Fundbüro Hamburg zuständig. Über die digitale Verlustmeldung könnt ihr den Gegenstand direkt beschreiben (wichtig: Je mehr Details desto besser, z.B. zu Verlustort, Seriennummer etc.). Die Verlustmeldung wird dann automatisch mit den Fundmeldungen abgeglichen – und wenn es ein Match gibt, bekommt ihr eine Mail.

Gut zu wissen: In besonders dringenden Fällen kann ggf. auch eine kurzfristige Übergabe vereinbart werden – etwa bei einem wichtigen Medikament oder einem Flugticket. In dem Fall könnt ihr euch über die Info- und Notrufsäule am Bahnsteig an die Leitstelle wenden.
Ich drücke euch die Daumen, dass euer Gegenstand und ihr wieder zusammenfindet. ☺️♥️
Dieser Beitrag wurde im 25.9.2026 redaktionell überarbeitet.



Naja, wenn der Rucksavk überhaupt abgeben wird. Bis heute ärgere ich mich, daß ich einen Rucksack im Bus vergass; inkl. Führerschein. Nie wieder etwas davon gehört oder gesehen.
Wie ärgerlich! Am Ende können unsere Kolleg*innen aber natürlich nur das ans Fundbüro weitergeben, was auch bei ihnen abgegeben bzw. von ihnen selbst gefunden wird. Plan A bleibt also: Beim Aussteigen einmal Schulterblick, ob nichts liegen geblieben ist 😊