Wie ihr ab sofort ohne Bargeld im Bus Fahrkarten kaufen könnt

Wer regelmäßig mit unseren Bussen fährt, der hat sie vielleicht schon gesehen. Diese neuen Kästen vorne direkt beim Fahrer:

Dabei handelt es sich um sogenannte PVS-Terminals. Terminals, die ab sofort in unseren Bussen als Prüf- und VerkaufsSystem von allen Fahrgästen mit HVV-Card genutzt werden können. Zwei davon werden direkt im Einstiegsbereich vorne beim Fahrer eingebaut: eines nur zum Prüfen und ein zweites, an dem zusätzlich auch Fahrkarten gekauft werden können.


Wer kann die Geräte nutzen?

Alle Fahrgäste, die eine HVV-Card haben, können das PVS nutzen. Beim Einsteigen wird die HVV-Card dann eben nicht mehr dem Fahrer oder der Fahrerin gezeigt, sondern stattdessen vor das Prüfgerät gehalten. Ein akustisches und optisches Signal zeigt an, ob die Fahrkarte gültig ist.

Wer ein Abo beim HVV hat, bekommt seine Wertmarke nach und nach durch die HVV-Card ersetzt. Die entsprechenden Daten sind dann also darauf gespeichert und können so vom System in den PVS-Terminals überprüft werden. Wer dann aber z.B. noch eine Ergänzungskarte braucht, kann diese direkt am Terminal auswählen und mit der HVV-Card kaufen. Dafür sind die wichtigsten acht Fahrkartenarten im System hinterlegt. Abgebucht wird bequem vom Konto, das für das Abo eh hinterlegt ist.

Wer kein Abo hat, der kann sich die HVV-Card auch so kostenlos online bestellen oder in einer Servicestelle abholen. Und so dann ohne Bargeld Einzel-, Tages-, Wochen-, Monats- und Ergänzungskarten kaufen. Dafür muss ein Kundenkonto beim HVV angelegt werden. Auch dann erfolgt die Abrechnung einmal im Monat bequem per Lastschrift.

Wichtig vor der Benutzung: Für die Bezahlfunktion muss die Karte einmalig in einer Servicestelle freigeschaltet werden. Das Überprüfen geht aber auch ohne.


Warum das Ganze, wenn es doch Fahrkarten in der App und bald Check-in-be-out geben soll?

Bis Mitte 2019 wird das PVS in allen Bussen der HOCHBAHN installiert sein. Auch die Busse anderer Verkehrsunternehmen wie z.B. der VHH werden nach und nach damit ausgestattet. So wird es möglich, auch ohne ein Smartphone bargeldlos Fahrkarten zu kaufen.

Klar, in Zukunft werden wir vor allem auf Smartphone basierte Systeme wie Check-in-be-out setzen. An diesem komplexen Projekt wird noch hart gearbeitet, der interne Pilot ist vsl. Anfang 2019 abgeschlossen, dann geht es mit Vollgas an die Umsetzung.

Auf die bargeldlose Alternative mit der HVV-Card wollen wir aber eben auch nicht verzichten. Denn: Nicht jeder hat ein Smartphone oder möchte über das Smartphone Fahrkarten kaufen. Oder aber der Akku ist mal leer. Der Zugang zu Schnellbahnen und Bussen soll denjenigen aber nicht verwehrt bleiben. Und genau deshalb setzen wir auf den Mix der Systeme. So kann sich jeder raus suchen, was für ihn am besten passt.


Und heißt das, dass ich beim Fahrer oder der Fahrerin keine Fahrkarte mehr kaufen kann?

Doch. Hier bleibt alles beim Alten. Sie helfen euch übrigens auch weiter, falls es mit den PVS-Terminals mal Probleme gibt und geben auch weiterhin die Papierfahrkarten aus.
Übrigens, mit der HVV-Card könnt ihr natürlich auch an Fahrkartenautomaten in den U-Bahnen oder an Bushaltestellen Fahrkarten kaufen. Achtet dafür einfach auf dieses Zeichen:


Kommentieren

57 Kommentare zu: Wie ihr ab sofort ohne Bargeld im Bus Fahrkarten kaufen könnt

  1. Hallo, ich habe ein Jahres-Abo, und ab heute gilt meine neue HVV-Card. Es haben aber noch nicht alle Busse funktionierende Lesegeräte…zeige ich dem Fahrer dann nur die HVV-Card? Daran sieht er aber nicht ob sie gültig ist oder nicht…

    1. So ist es. Sie zeigen sie einfach vor, wenn die Lesegeräte noch nicht funktionieren. Nach und nach gehen diese in Betrieb. Bei der Fahrkartenkontrolle haben die Kollegen Lesegeräte, bei denen sie die Gültigkeit ablesen können.

  2. Am „erfreulichsten“ ist es wenn man die angebotene Prepaid-Möglichkeit nutzen möchte.
    Da verweist dann die HVV Servicestelle an die DB als Dienstleister. Von dort dann die Information -kennen wir nicht. Gehen Sie zur HVV Servicestelle.
    Dort mal die 2. Servicestelle angelaufen – Hinweis kennen wir nicht.

    Und nun? Servicewüste – ist doch angebracht, gell!

    1. Das ist merkwürdig. Vielleicht war es den betreffenden Kollegen noch nicht bekannt, da ja noch sehr neu. Ist aber absolut nicht optimal, da haben Sie völlig recht. Ich gebe das mal weiter, Ihnen soll ja auch wirklich weitergeholfen werden. Danke für den Hinweis.

      1. Heute der nächste Versuch. Auch nochmals bei der DB telefonisch die Auskunft erhalten.

        DB ist lediglich für den HVV der Dienstleister. Beim HVV die Kundenkarte beantragen, Prepaid beantragen und dann erhalte ich von der DB die Bestätigung incl. Konto zur Prepaid Zahlung.

        Aktuell fahre ich wieder mit dem Auto, für mich stressfreier.

        Solch ein Verhalten und solch eine Kundenorientierung, bin sprachlos.

        Kopenhagen, Amsterdam, Budapest! Dort klappt es. Was machen eigentlich die Kollegen im Qualitätsmanagement?
        Ihre Kollegen kundendialog haben sehr viel zu tun, von dort gibt es auch kein Feedback – ausser den gestanzten Antworten die teilweise sinnbefreit sind – weil es eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage gibt.
        Sollten Sie eine Rückmeldung auf Ihre Bemühung erhalten – stellen Sie die doch bitte im Blog ein

      2. Hallo Frau Gängrich,

        nun möchte ich Sie über den aktuellen Stand meines Anliegens berichten.
        Per Mail erhielt ich heute den Hinweis:

        eine Bestellung ist lediglich in der Servicestelle Bad Oldesloe!! möglich.

        Wenn ich nicht so in mir ruhend wäre – ohne Glühwein – würde ich gerne…

        Ich wünsche Ihnen eine friedliche Adventszeit.
        Mein Schreiben an den Wirtschaftssenator und den Vorstand HVV/HHA ist auf dem Wege.

        Verständnislos aber optimistisch für andere Dinge verbleibe ich
        Ur

      3. Ich als Blogredakteurin kann Ihren Fall leider überhaupt nicht überprüfen und weiß auch nicht, woran es hier gerade hakt und wie es dazu kommt.
        Woher haben Sie die Rückmeldung per Mail bekommen? Ich würde Sie sonst bitten, einmal den gesamten Sachverhalt mit ggf. Anhängen + Mail-Verlauf an meine Kollegen an info@hochbahn.de zu schicken. Dann versuchen wir unser Bestes, um aufzuklären. Danke!

  3. welch eine großartige Idee, mit der breiten Einführung der HVVcard auch gleichzeitig die HVV-Homepage umzukrempeln. Da funktioniert erst mal garnichts. Links zu den FAQ mit Fehler 404 und natürlich auch kein Zugang zu den HVVcard profilen, wenn man sehen möchte, welche Daten und Verträge denn nun wirklich hinterlegt sind. Gute Planung sieht anders aus.
    Unstrukturiert auch die Informationen zur Bezahlfunktion der HVVcard.
    Wer sich als nicht-Abokunde die card bestellt, kann komplett online die SEPA Lastschrift freigeben und Karten am Automaten kaufen (selbst ausprobiert).
    Wenn meine Frau seit Jahren ein Abo mit SEPA Abbuchung hat und im HVV online shop auch noch die SEPA Daten hinterlegt, muss sie trotzdem in die nächste HVV Servicestelle pilgern?
    Ist das alles logisch?
    So kann eigentlich nur ein politscher Regiebetrieb, der sich selbst die Fahrgelder erhöht, Geld für Projekte verbrennen.

    1. Das es bei einem Relaunch immer mal wieder zu Problemen kommt, ist nicht ungewöhnlich, wenn auch trotzdem sehr ärgerlich. Im Detail kann ich Ihnen da leider aber überhaupt nicht weiterhelfen. Das können aber sicher die KollegInnen unter: info@hvv.de.

  4. Das Problm ist doch jetzt, dass die Fahrkarte beim prüfen positioniert werden muss. Derezeit geht das Vorzeigen auch ihne die Karete in der Hand zu halten. Nicht immer hat man eine Hand frei. Derzeit kann man die Karte sicher verstauen und trotzdem offen einsehbar mit sich führen, damit der Busfahrer sie sehen kann.Ungern wird man im Dunkleln, im Kalten und bei Regen einen Gegenstand irgendwo rauskramen, um ihn exakt positioniert vorzeigen zu könnnen.
    Also werden die Leute erst im Bus ihre Karte Auspoacken und so vergeht pro zusteigendem Fahrgast schnell eine Minute…
    Alternativ ignoriert man die die geräte, stürmt zu seinem Lieblingsplatz und wird ggf.erst auf Aufforderung des Busfahrers dann die Karte (gemütlich sitzend) auspacken und dann Prüfgerät gehen. Wenn letzteres so akzeptiuert wird (der Bus fährt dann natürlich schon), mag es funktionieren. Ansonsten Verspätungen ohne Ende…

    Tipp: Macht die geräte sim dass sie (zum Prüfen) die HVV-Card, auch in den Tiefen eines Mantels, Rucksacks usw. erfassen können. DANN gehts schnell. (Zum Kaufen einer Fahrkarte gerne wie vorgesehen.)

  5. Warum eigentlich genau „acht“ Ergänzungskarten? Je nach vorhandenem Ticket kann man als Zeitkarten-Inhaber bei euch „nur“ zwischen 0 und 9 verschiedene sinnvolle ergänzende Karten zur Einzelfahrt ergänzend lösen.

    1. Nicht 8 Ergänzungskarten, sondern nur die acht wichtigsten Fahrkartenarten (um den Kaufprozess schnell und übersichtlich zu gestalten). Damit werden etwa 90 Prozent des Bedarfs abgedeckt.

      1. Sind es für alle Kunden rund um die Uhr die gleichen 8 Ticketsorten im Angebot, oder bekomme ich mit CC-Karte z.B. nie den Schnellbus-Zuschlag und mit Gesamtnetz-Abo nie irgendwelche Einzel- oder Tageskarten angezeigt?

  6. Im Jahre 2018 ein Zahlungssystem einzuführen, dass nur von Einheimischen genutzt werden kann, ist schon ziemlich ignorant. Sollen sich ausländische Touristen vor ihrem Besuch nach Hamburg noch schnell ein deutsches Girokonto eröffnen und dann die HVV-Card bestellen? Ich könnt mir gut verstellen, dass die gar nicht nach Holland, Brasilien oder Singapur verschickt wird.

    Warum keine (kontaktlosen) Zahlungen mit Kreditkarten möglich sind, konnte hier noch niemand erklären. Bitte kommt jetzt nicht mit den hohen Gebühren. Ein Dienstleister wie der HVV bzw. die Hochbahn dürften bei ihren (potentiellen) Umsätzen ganz gute Konditionen bekommen.

    Welcher Anbieter hat denn dem HVV dieses proprietären Kartesystem aufgeschwatzt und was verdient er daran? Vielleicht sollte sich da einmal der Rechnungshof ‚drum kümmern.

  7. Wäre die GeldKarte nicht eine gute Alternative? Es soll die Zukunft sein. Bargeldloses Bezahlen wird sich mutmaßlich ansonsten kaum durchsetzen. Wenn, dann würde ich auf jeden Fall ein eigenes System einrichten und nicht Nischenprodukte wie kontaktlose Kreditkarten oder Girocards zur Zahlung nutzen. Dazu müssten die Kunden ein Girokonto haben, die wenigsten Menschen verfügen darüber. Bei der HVV-Card ist alles viel einfacher, man kann damit Fahrkarten und auch Fahrkarten zahlen. Das wird viele Menschen überzeugen, mal eben schnell zum Beantragen zur HVV-Servicestelle zu gehen. Die liegen ja immer so nahe und sind so einladend gestaltet mit ihren Panzerglasscheiben und den modernen Schaltern, die ihr aus dem Behörden-Sperrmüll gerettet habt. Zum Monatsbeginn gehen die Schlangen am Hauptbahnhof ja manchmal bis zur Bahnsteigtreppe. Ganz schön komfortabel von euch, die Wege so zu verkürzen 😉

    Im Ernst: Ich glaube kaum, dass ihr damit Erfolg habt. Es ist null vom Kunden her gedacht. Null!

  8. Wird es irgendwann auch möglich sein, Fahrkarten per eingebauten NFC-Chip in Kreditkarte und Co. zu zahlen? Oder ist nur das Bezahlen mit HVV-Card geplant?

  9. Habe ich es richtig verstanden. Menschen die schon ein HVV Abo haben, können zusätzlich weitere Fahrkarten bargeldlos dazu kaufen? Scheint mir ein nicht sehr häufiger Use Case zu sein.
    Besser wäre es doch den bargeldlosen Verkauf für Menschen ohne Ticket zu ermöglichen.

    1. Fahrkartenkauf geht für alle, die die HVV-Card nutzen (wollen). Abonnenten bekommen sie nach und nach automatisch, Fahrgäste ohne Abo können sie aber auch bestellen und dann bargeldlos kaufen. Für Abonnenten ist die Bezahlfunktion vor allem dann interessant, wenn es um Ergänzungskarten geht oder Fahrkarten für außerhalb ihrer eigenen Tarifzone.

      1. Ich habe mir das HVV-Infoblatt zum Datenschutz bei der HVV-Card angesehen. Ich verstehe es kaum.

        „Gespeichert werden die erworbenen elektronischen Fahrscheine, die Bezahlberechtigung, die deren Erwerb ermöglicht und Informationen über die letzten mit der Karte durchgeführten Transaktionen.“

        Müsste es nicht heißen: „die Bezahlberechtigung, die deren Erwerb ermöglichtE“? Ich verstehe den Satz sonst nicht.

        „Bei Bedarf können auf der HVV-Card mehrere elektronische Fahrscheine gleichzeitig gespeichert sein. Insgesamt sind jeweils die letzten 7 elektronischen Fahrscheine hinterlegt.“

        Was ist der Unterschied zwischen „hinterlegen“ und „speichern“? Speichern kenne ich, was muss ich mir unter „Hinterlegen“ vorstellen? Ein Synonym für „Speichern“ ist es ja offenbar nicht. Wann genau besteht der „Bedarf“, mehrere Fahrscheine gleichzeitig zu speichern und wann genau wechselt ein Fahrschein seinen Status von „gespeichert“ zu „hinterlegt“? Welche Folgen hat das?

        „Durch die Speicherung der letzten 10 mit der jeweiligen HVV-Card durchgeführten Transaktionen wird für Sie als Kunde transparent und nachvollziehbar, wozu Ihre Kundenkarte eingesetzt wurde.“

        Was versteht Ihr unter „Transaktion“? Das ist nirgendwo definiert.

        Weiter heißt es, elektronische Fahrscheine enthielten „Daten zu Verkaufsgerät“ […] „der Fahrtberechtigung“. Später dagegen, es werde „auf die Erhebung von genauen Ortsdaten zur einzelnen Transaktion verzichtet“. Ist nun der Kauf eines elektronischen Fahrscheins am Automaten keine Transaktion? Wenn auf dem Fahrschein die Nummer des verkaufenden Automaten gespeichert ist, ist das doch ein genaues Ortsdatum – man weiß schließlich, wo exakt dieser Automat steht.

        Der Absatz zu den „letzten 10 Transaktionen“ ist leider voller Rechtschreib- und Tippfehler („Transkation“, „Sicherheitsmodul, dass eingebaut war“…).

        Ich habe letztens beim HVV angerufen, die Dame wusste beim Datenschutz aber auch nicht weiter. Wer ist denn da zuständig?

      2. Bitte sprechen Sie dazu erneut den HVV an. Die Mail-Adresse finden Sie hier. Ich kann mir vorstellen, dass das per Mail einfacher ist, weil es direkt an die Fachabteilung weitergeleitet werden kann. Ich gebe Ihren Hinweis dennoch auch weiter, denn schließlich sollten Ihnen auch die Kollegen aus der Hotline weiterhelfen können.

  10. Statt es so zu machen wie London mit der OysterCard. Stattdessen so einen Krempel. Wäre schön wenn man mit dem Smartphone mal eine Verbindung zu dem schrottigen Server bekäme. Ich konnte so oft schon unterwegs keine Fahrkarte kaufen weil kein Server erreichbar war. Und Karten kann man mit dem Smartphone nicht im Voraus kaufen. Außerdem muss ich im Vorfeld schon entscheiden, ob ich Einzelkarten kaufe oder doch eine Tageskarte. Das können andere Städte besser. Aber in HH macht man ja lieber sein eigenes Ding.

  11. Hallo Pia, wie sieht das mit der HVV-Proficard aus. Wird die dann auch zeitnah durch die Chip-Karte ersetzt bzw. kann man das bereits selbst anstoßen?
    Grüße Patryk

  12. Das Aktivieren der Bezahlfunktion ist leider nicht so einfach, wie oben beschrieben. Man muss in der leider meist sehr vollen Servicestelle erst lange anstehen, um das Formular zu bekommen. Dieses dann Ausfüllen, wieder Anstellen und Abgeben. Dann auf eine schriftliche Info warten und dann noch einmal zur Servicestelle, Anstellen und nun die Karte freischalten lassen. Sehr zeitaufwändig – obwohl das Abonnement bereits vorliegt und es möglich gewesen wäre das Formular zusammen mit der Aufforderung zur Abgabe eine Fotos für die HVV Card mitzuschicken. Ich habe es bisher zeitlich nicht geschafft, die Karte zu aktivieren,

  13. Habe die HVV Card schonmal in Kayhude beim Einstieg in den Bus 7550 auf das Gerät legen müssen. Dort kam dann das Ticket sei ungültig. Obwohl ich ab da meines Wissens an einem Sonntag fahren darf. Also scheint die Software das eigene Tarifsystem nicht zu beherrschen. Wer behält hier Recht Mensch oder Maschine?

      1. Die 7550 ist eine Linie der Autokraft, also müsste sich der Kunde dort melden. Jedes Unternehmen ist für die Technik hinter dem PVS selbst zuständig. Und ja, wenn es sich um ein Abo im HVV handelt, dann kann am Wochenende der HVV-Gesamtbereich genutzt werden.

  14. Und ab wann soll es jetzt endlich losgehen? Bzw. werden die Karteninhaber darüber „persönlich“ informiert oder muss man die Augen offen halten bzw. vom Fahrer hingewiesen werden, dass es in diesem Bus nun geht und in einem anderen vllt noch nicht?

    1. Die ersten unserer Busse fahren mit den Terminals durch Hamburg. In denen, wo die Terminals schon funktionieren, fahren diese Woche vereinzelt Promotoren mit. Und: In denen, wo die Terminals zwar schon eingebaut sind, die Prüf- und Verkaufsfunktion aber noch nicht freigeschaltet ist, kleben Aufkleber drauf, die das mitteilen.

  15. Prima. Da kann man ja schön Bewegungsprofile erstellen. Wie lässt sich das mit der Datenschutzgrundverordnung vereinbaren?

    2. Frage: Wozu braucht es einen eigenen Bezahldienst? Es gibt schon genug etablierte Dienste für kontaktloses Bezahlen. Z.B. nun auch mit Apple Pay oder Google Pay auf jedem Smartphone. Auch in der Hostasche von Touristen.
    Schnell, etabliert, sicher und es wird den Datenschutzgrundsätzen gerecht.

      1. Ich kann mich Uwe nur in Sachen Bezahldienst anschließen. Was die Bewegungsprofile angeht: *gähn* alte Leier – macht Google bei jedem Android automatisch. Ich verstehe die German Angst längst nicht mehr… Ich denke, der HVV hat andere Optionen um herauszufinden wo und wie die Fahrgäste sich bewegen und Nutt diese Infos eher zum Vorteil aller.
        Wenn ich den Kommentar von Susanne weiter oben lese, bekomme ich das Grausen. Ist das euer Ernst – denkt ihr vorher auch darüber mal nach, wie umständlich ihr es den Leuten machen wollt, das neue Angebot aus zu nutzen? So setzt sich das nicht durch und ich kann euch nur raten: Nutzt NFC-Kredit- oder zumindest EC-Karten oder Google und ApplePay. Alles andere ist rausgeschmissenes Geld für Systeme, die nur ein Bruchteil der Nutzer in Anspruch nehmen werden!

      2. @ ImmerErstmalDagegen

        Nicht immer von sich auf andere schließen. Natürlich nutzen viele Menschen vorwiegend EC-Karten oder Paypal auch bei Kleinstbeträgen, aber obwohl zumindest EC-Karte in vielen Geschäften zu den Standardzahlverfahren zählen zahlt weiterhin die große Mehrheit der Deutschen gern bar. Siehe z.B.: https://www.bundesbank.de/de/zahlungsverhalten

        Vieles wandelt sich mit der Zeit, nur ein Verkehrsunternehmen muss an viele Kundengruppen denken und kann nicht auf jeden Trend aufspringen und alles andere dafür liegen lassen. Daher wird es weiter verschiedene Möglichkeiten geben Fahrkarten zu kaufen, vielleicht kommt auch irgendwann NFC-Technologien. Das schließt aber solche Systeme wie die HVV Card nicht aus.

  16. Wenn meine Card bei jeder Busfahrt registriert wird und dadurch Bewegungsprotokolleentstehen: was geschieht mit den Daten? Wie lange werden die gespeichert?

  17. Moin! Ich denke, es wäre ausgesprochen sinnvoll, in Metrobussen auch an den hinteren Eingängen solche Lesegeräte anzubringen, zumal der Busfahrer/die Busfahrerin ja nicht mehr involviert ist. Während der Rush-Hour auf den Linien in der Stadt würde das sonst eher ein erheblicher (sic!) Rückschritt an Komfort und Pünktlichkeit.

    1. Die Busfahrer sind nach wie vor in den Kontrollvorgang involviert. Sie haben zusätzlich zum PVS bei sich im Fahrerraum ein größeres Display, welches Informationen zur vom Kunden geprüften Fahrkarte anzeigt und können so auch Empfehlungen für Ergänzungskarten usw. geben. Bei weiteren Systemen an bis zu vier weiteren Türen (CapaCity L) müssten entsprechend neben den zwei vorn installierten PVS auch die hinteren PVS-Systeme vom Busfahrer vorn auf dem Display zusätzlich beobachtet werden. Keine praktikable Lösung. Eine Lösung wäre, den Busfahrer komplett aus dem Kontrollvorgang herauszunehmen und zusätzliches Prüfpersonal einzusetzen, welches dann auch die hinten einsteigenden Fahrgäste stärker überprüft, inwieweit alles beim Kotrollvorgang am PVS korrekt war.

      1. @ Loraus
        zusätzliches Prüfpersonal der Hochbahnwache, würde aber auch höhere Personalkosten bedeuten, woraus wiederum eine Anhebung des Beförderungsentgeltes resultiert. Das würde dann zu einem weiteren Shitstorm führen, da der ÖPNV „ja sooo teuer ist“.

        Außerdem hat der Capacity L 5 Türen 😉

      2. @ A. Thiess:

        Sehr richtig, mehr Personal bedeutet in der Regel Mehrkosten. Allerdings nehmen die Verkehrsunternehmen für sich gern in Anspruch, dass moderne digitalisierte Systeme mehr Effizienz (in der Zahlungsabwicklung, beim Fahrgastwechsel usw.) bedeuten und so auch insgesamt gesehen Kosten gespart werden. Das wäre doch einmal ein schönes Beispiel, nicht nur Sonntagsreden zu schwingen, sondern dem Fahrgast mehr Komfort und dem Fahrpersonal Arbeitsentlastung ohne Tariferhöhung zukommen zu lassen.

        Richtig, der CapaCityL hat fünf Türen. Worauf ich hinaus wollte ist, dass an den vier hinteren Türen weitere Systeme installiert werden müssen. An der ersten soll es ja bald flächendeckend das PVS geben.

  18. Für Menschen, die regelmäßig Karten kaufen sicherlich schneller und bequemer. Kann ich mir zwei/ drei dieser Karten bestellen und ggf. an Gäste abgeben oder sind die HVVCards personalisiert und nur mit Ausweis gültig?

    Dennoch ein paar Fragen/ Hinweise:
    1. Warum kann nicht einfach die kontaktlose Kreditkarte genutzt werden? London machts vor. Insbesondere für nicht-Hamburger sicherlich angenehm. Insgesamt find ich es sehr unpraktisch, dass immer noch keine Kartenzahlung (giro/ Master/ VISA/ Amex) im Bus möglich ist.
    2. Kann ich mehr als eine Kontoverbindung hinterlegen? Zum Beispiel privat vs. beruflich.
    3. Werden die ProfiTickets dann auch demnächst ersetzt, sodass ich bequem Zuschlagstickets kaufen kann?

      1. Offen bleiben die zwei für mich spannendsten fragen:

        Was passiert mit der ProfiCard?
        Warum keine Bezahlung mit kontaktlosen Kreditkarten?

        Ihr baut mit riesiger Verzögerung nach, womit London bei Einführung der OysterCard gestartet ist. Dabei wäre der aktuelle Stand sinnvoller.

  19. Ähhh, und das Prüfgerät hängt direkt beim Fahren. Wenn viele Leute einsteigen wollen, darf ich in der Schlange im Regen stehen???
    „Freue“ mich schon, dass ich ein immer besser überwachter in protokollierter Kunde werde:-(

      1. Geht also schneller als bei den Geräten, mit denen der Prüfdienst ausgestattet ist? Denn damit dauert es schon einige Sekunden…

        Außerdem hält sich der HVV sehr bedeckt mit der Info, wie die Infos über die Fahrten gespeichert werden. Und ich meine nicht nur zur Beruhigung in der Anfangszeit, sondern auch in ein paar Monaten!

      1. @ Leser
        Natürlich ist der (Front-)Einstieg schon seit langer Zeit geregelt.. nur leider hält sich kaum einer dran.
        Deswegen bin ich gespannt, wie das mit dem PVS-System gehandhabt wird.
        Bisher haben die Fahrgäste ja nur Ihre neue Karte vorgezeigt, auf der zumindest das Bild, als „Ausweis“ sichtbar ist (zumindest, wenn Sie nicht die rote Rückseite gezeigt haben🤦‍♂️) .. ob die Karte aber gerade „gültig“ ist (bspw. CC-Karte ab 9Uhr), wußte der Fahrer nicht.
        Jetzt werden sich diese Personen, ja einfach am Lesegerät vorbeischummeln, oder sich hinten reindrängeln..

    1. Schlange stehen im Regen und bei Kälte sind wir doch schon seit einiger Zeit gewöhnt 🙂 (Stichwort Einstieg vorne)
      Und ob das ganze wirklich wenige Millisekunden dauert ??? Bei einer normalen Fahrkartenkontrolle dauert es jedenfalls deutlich (!) länger.

      Und wieder eine Komforteinschränkung made by HVV – meines Erachtens…

Schreibe einen Kommentar

Die Angabe von Name ist freiwillig.