UN Global Compact HOCHBAHN

10 Gründe, warum es richtig ist, dass Du mit uns fährst

Seit dieser Woche ist die HOCHBAHN Mitglied im UN Global Compact, dem weltweit größten Netzwerk für Nachhaltigkeit. Die Vision des UN Global Compact: eine nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte.

Mehr als 13 000 Unternehmen und Organisationen sowie Städte und Kommunen aus 170 Ländern sind der Initiative beigetreten – und jetzt auch wir.
Damit schreiben wir uns nicht nur auf die Fahne, als Unternehmen besonders nachhaltig zu sein, sondern verpflichten uns auch zu hoher Transparenz – denn einmal im Jahr müssen wir einen Statusbericht abgeben. Darin enthalten: unsere Ziele und Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit.

Es  gibt also wirklich gute Gründe dafür, dass ihr mit uns (besonders nachhaltig) fahrt. 🙂

  1. Dadurch, dass ihr mit der HOCHBAHN und nicht mit dem Auto fahrt, verringert ihr den CO2-Ausstoß in Hamburg um 400 Tonnen täglich. Das sind rund 5.600 Standard-Seefrachtcontainer. Seefracht-Container UN Global Compact
  2. Wenn es die HOCHBAHN nicht gäbe und stattdessen das Auto genommen würde, bräuchte Hamburg knapp 80km mehr Straßen in der Stadt. Kaum vorstellbar, was dafür weichen müsste.Fahrbahnen UN Global Compact
  3. Die HOCHBAHN hat rund 1000 Busse, in die schon mal per se mehr Leute passen als in einen Pkw. Schon nächstes Jahr haben alle Busse Euro Norm 5 oder besser und so einen geringen Ausstoß vor allem an Stickoxiden und Feinstaub. Und ab 2020 kaufen wir dann nur noch emissionsfreie Busse. Benötigter Platz für Bus, Auto, Fahrrad
  4. Wir beziehen zu 100% Ökostrom von Hamburg Energie. Damit sparen wir 87.360 Tonnen CO2 im Jahr. Das entspricht in etwa der Menge CO2, die ausgeglichen würde, wenn 6.988.800 (!) Bäume gepflanzt würden.
  5. Die HOCHBAHN achtet auf Gleichberechtigung. Dafür gibt es u.a. auch Ausbildungen in Teilzeit. Seit letztem Jahr gibt es die Ausbildung zur Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing – ausschließlich in Teilzeit.
  6. Die HOCHBAHN legt viel Wert auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dafür gibt es Freizeit- und Sportprogramme, die vom Unternehmen gefördert werden und den Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
  7. Wenn es die HOCHBAHN nicht gäbe, bräuchte Hamburg 82.000 Stellplätze für all die zusätzlichen Autos, die in die Stadt fahren würden. Das ist so viel, dass die Binnenalster weg und auf ihr stattdessen ein siebenstöckiges Parkhaus stehen würde.UN Global Compact HOCHBAHN
  8. Im U-Bahn-Netz setzen wir auf Energiespeicher. Denn beim Bremsen unserer U-Bahnen wird Energie frei. Diese wird von den Energiespeichern aufgenommen und gespeichert. Bei Bedarf gibt der Energiespeicher die gespeicherte Energie wieder ab.
  9. Unsere U-Bahnen sind außerdem in der Lage zu ermitteln, ob eine andere Bahn im selben Abschnitt gerade anfährt und Strom benötigt. Ist das der Fall, kann die gespeicherte Bremsenergie eines anderen Zuges von der anfahrenden Bahn aufgenommen werden.
  10. Unsere U-Bahn-Fahrerinnen und Fahrer sparen mit einer schonenden Fahrweise zusätzlich Strom. Dafür wird ihnen die maximale Geschwindigkeit angezeigt, die sie brauchen, um pünktlich an der nächsten Haltestelle zu sein, aber auch, um Energie zu sparen. So lassen sie die Züge manchmal sogar ausrollen und verringern so den Stromverbrauch. Gut für die Umwelt und für die Betriebskosten. 😉

 

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3 Kommentare zu: 10 Gründe, warum es richtig ist, dass Du mit uns fährst

  1. Ich stimme den Gründen zwar zu, aber ich hätte auch gar keine andere Wahl Noch gibt es keine selbstfahrenden Autos, und blinde Menschen dürfen leider keine Führerscheine machen.

  2. Ich habe da doch noch mal ein paar Fragen.

    Zunächst einmal grundsätzlich: Habt ihr nur mit den Zahlen „eurer“ Hochbahn-Fahrgäste gerechnet oder wurden auch Fahrgäste der S-Bahn und anderer Busbetreiber mitgezählt, also quasi alles, was im HVV Transportleistungen erbringt?

    Zu Punkt 2: Wie kommt man denn auf 80 Kilometer Straßenlänge, beziehungsweise welche Art von Straße soll das sein? Eine „normale“ Straße? So ein sechs- bis achtstreifiges Ungetüm wie die Ost-West-Straße? Eine vier- bis sechsstreifige Autobahn?

    Zu Punkt 3: Handelt es sich bei den emissionsfreien Bussen um Elektrofahrzeuge?

    Zu Punkt 7: Die Zahl finde ich total interessant, kann sie aber nicht ganz nachvollziehen. Geht es tatsächlich um 82.000 zusätzliche Stellplätze in der Innenstadt oder „nur“ um 82.000 zusätzliche Kraftfahrzeuge, für die aber theoretisch auch weniger Stellplätze reichen? Und geht es nur um Stellplätze im Innenstadtbereich? Denn auch außerhalb der Innenstadt müssen die Fahrzeuge ja nach Feierabend wieder irgendwo abgestellt werden, wo man dann in den Altbauvierteln gleich wieder ein paar Villen in Parkhäuser umwandeln müsste.

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