Warum geht die HOCHBAHN zur Social Media Week?

Yeah! Diese Woche war (und ist noch) in Hamburg wieder Social Media Week. Unter dem Motto „Language and the Machine – Sprache trifft Technologie: Algorithmen und die Zukunft der Kommunikation“ läuft seit letzten Sonntag Deutschlands größte Digitalkonferenz hier bei uns in der Stadt.

Wieso ausgerechnet wir jetzt hier damit um die Ecke kommen? Weil das Programm rund um globale Social Media Trends, die zunehmende Verbreitung von Video und auch den verstärkten Einsatz von Augmented oder Virtual Reality auch für uns super spannend ist. 

Mit der VR-Tour zur U4 am letzten Wochenende, WLAN in unseren Bussen und auf U-Bahn-Haltestellen und digitalen Zahlsystemen wie Check-in-be-out schauen auch wir weiter über den Tellerrand und können so ein Treiber für den digitalen Fortschritt unserer schönen Hansestadt sein. Nur im stillen Kämmerlein bringt uns das aber wenig, der Austausch mit der Szene bleibt unabdingbar.

Warum sich also nicht (mal wieder) auch selbst mal beteiligen?!

Wer sich erinnert, vor zwei Jahren waren wir schon einmal mit an Bord der Social Media Week und haben in unserem guten alten Hanseaten eine Talkrunde zum Potenzial von Social Media für die Kommunikation von Großprojekten veranstaltet. Damals war alles noch graue Theorie, mit praktischen Beispielen und Erfahrungen konnten wir selbst noch nicht so richtig aufwarten.

Genau das sieht inzwischen aber anders aus. Denn seitdem die Planungen zur neuen U-Bahn-Linie U5 und zur U4-Verlängerung immer konkreter werden, müssen auch wir Kommunikatoren neue Wege gehen. Da führt vor allem natürlich an den Sozialen Medien kein Weg mehr vorbei.

Gelegen kommt uns also der diesjährige Freitag auf der Social Media Week, als Schwerpunkttag mit dem Thema „Gesellschaft und Partizipation“. Denn Partizipation, also Beteiligung, ist auch für uns gerade ein wichtiges Thema. Schließlich sind vom Bau von 30km U-Bahn quer durch die Stadt sehr viele Menschen betroffen und wollen (zurecht) mitreden. Deshalb sprechen wir heute Nachmittag über U5: DAS Hamburger Großprojekt – Wie man Unterstützer im Social Web aktiviert. Hier wollen wir über die kommunikative Herausforderung sprechen, einerseits Werbung für dieses Mammutprojekt zu machen und Emotionen zu wecken, andererseits aber auch Ängste und Sorgen zu nehmen, Ärger zu vermeiden und Planungsprozesse nicht aufzuhalten. Durch digitale Teilhabe verschwimmen die Grenzen nämlich mitunter stark. Ein Projekt wie die U5 muss also online und auf den Sozialen Medien erlebbar werden, niedrigschwellig, transparent und kontinuierlich.

Ihr habt kein Ticket? Macht nichts, den Talk könnt ihr euch heute um 15 Uhr hier im Livestream oder im Anschluss in der Mediathek ansehen. Oder aber ihr folgt dem Hashtag #SMWU5Dialog auf Twitter 😉



2 Kommentare zu “Warum geht die HOCHBAHN zur Social Media Week?

  1. Wo ist der Unterschied zwischen einem „Nimby“ und einem „Meinungsbildner in unserem Sinne“? Schon erschreckend wie die Hochbahn über den Bürger denkt, der sich über die Planung der Hochbahn konstruktive Gedanken macht und versucht, einen Stadtteil lebenswert zu erhalten. Man sollte mal genau lesen, was auf der „Kritiker“-Seite geschrieben steht, anstatt populistische Parolen zum Besten zu geben: lebenswerter.hartzloh.de oder facebook.com/lebenswerter.hartzloh

    • Bei dem Vortrag haben wir von den allgemeinen Herausforderungen für die Kommunikation zum Projekt U5 gesprochen. Wir haben dargestellt, inwiefern die gestiegene Popularität von Sozialen Netzen unsere Kommunikation verändert hat und z.B. auch, welchen Einfluss die politischen Rahmenbedingungen auf uns als städtisches Unternehmen haben. Die Bezeichnung NIMBY wurde hier explizit zur Verdeutlichung eines Phänomens genannt, mit dem wir insbesondere auf den Sozialen Medien konfrontiert werden und umgehen müssen. Dafür war das Foto bewusst provokant gewählt, um eine Diskussion (die ja auch geführt wurde) uszulösen . Eine Wertung haben wir, wie Sie im Stream nachvollziehen können, jedoch nicht vorgenommen.
      Alle Meinungen, ob nun von Kritikern oder Befürwortern, sind uns für den laufenden Planungsprozess wichtig. Dafür leisten wir online und offline viel Erklärarbeit, stellen uns dem Dialog, beantworten Fragen und versuchen Sorgen zu nehmen. Auch die Seiten der Bürgerinitiative sind uns bekannt und werden ständig verfolgt. Wie Sie wissen, haben wir so u.a. auch Haltestellenvorschläge der Initiative näher untersucht und sind nach wie vor dabei die beste Haltestellenlage zu finden.

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