Was du als Student bei der HOCHBAHN alles machen kannst

Bis vor kurzem habe ich selber noch hier in Hamburg Geschichte studiert. Fast ausnahmslos jeder, dem ich zu dieser Zeit von meinem Studienfach erzählte, stellte mir dieselbe Frage: Und was machst du dann damit?
Um ehrlich zu sein, genau diese Frage habe ich mir lange auch selbst gestellt. Ins Archiv wollte ich nicht, Museumsarbeit ist auch nicht mein Ding und Lehrer, um Himmels Willen Lehrer? Nein, danke. Stattdessen war klar, dass ich schreiben möchte. Am liebsten was Spannendes, vielleicht auch mal Lustiges und Dinge erklären, das wäre es doch. Welch glückliche Fügung, dass ich das heute hier im Hochbahn-Blog machen kann.

Welch Glück auch, dass die HOCHBAHN so viele Angebote für Studenten (wie mich damals) hat, die einem die Chance geben, herauszufinden, wohin es eines Tages mal gehen soll.
Ich könnte jetzt ganz einfach auflisten, was man hier bei uns als Student so alles machen kann. Mache ich aber nicht, sondern lasse einfach mal vier unserer aktuellen Studenten erzählen, was sie bei der HOCHBAHN so machen:

Julius, 21 Jahre, ist Werkstudent neben seinem MasterstudiumJulius
„Zu meinem Maschinenbau-Studium gehörte ein Praktikum. Ich komme hier aus Hamburg und kenne deshalb natürlich auch die HOCHBAHN. Als erstes habe ich dann als Werkstudent in den Werkstätten in Barmbek bei der Planung und Überwachung der Wartung und Instandhaltung von U-Bahnen geholfen. Da habe ich mich ganz einfach initiativ drauf beworben. Bis letzten Oktober konnte ich dann auch noch meine Bachelorarbeit im Unternehmen schreiben. Da habe ich eine Steuerung für die Scheibenwaschanlage der neuesten U-Bahn (DT5) entworfen, konstruiert und programmiert. Am Ende kam dabei ein Prototyp raus, den ich auch getestet habe. Jetzt mache ich noch meinen Master in Mechatronics hinterher. Nebenbei entwickle ich zwei bis drei Tage die Woche als Werkstudent meine Scheibenwischersteuerung weiter und bereite sie für einen Langzeitversuch vor. Das bedeutet manchmal auch echte Bastelarbeit in der Werkstatt. Es kann also sein, dass da an den Zügen irgendwann mal meine Arbeit hängt, das macht mich schon sehr stolz.“

Emely, 24 Jahre, macht ein Praktikum in der AngebotsplanungEmely  
„Mein Studium Verkehrsingenieurwesen hat die Schwerpunkte Verkehrsplanung und Verkehrstechnik. Es lag also nahe, dass ich mir für mein Praktikum ein Verkehrsunternehmen aussuche. Der ÖPNV im Allgemeinen hat für mich großen Anteil daran, eine Stadt lebenswert zu machen. Und so kam die HOCHBAHN ins Spiel. Also ging es für vier Monate von Dresden nach Hamburg, um mir mal anzusehen, wie das Verkehrsangebot eines Verkehrsunternehmens organisiert, geplant und umgesetzt wird und was für Einflüsse und Interessen von außen dabei eine Rolle spielen. Gerade beschäftige ich mich mit der Beurteilung von Verkehrsabläufen und der Ampelvorrangschaltung für Busse (wie bei der Busbeschleunigung). Ich helfe aber zum Beispiel auch bei der Auswertung der automatischen Fahrgastzählsysteme. Die Arbeit ist eine gute Mischung aus Büro-Arbeit und Vor-Ort-Terminen. Schließlich muss man sich auch mal direkt auf der Straße angucken, was in der Theorie so schön geplant klingt. Als Praktikantin bekomme ich verschiedene Aufgaben zugeteilt, die ich möglichst selbstständig erarbeite. Natürlich steht mir immer auch ein Experte zur Seite, der bei Fragen hilft.“

Johannes, 26 Jahre, schreibt seine DiplomarbeitJohannes
„Ich studiere an der TU Dresden und möchte im Anschluss als Verkehrsingenieur mal in der Leit- und Sicherungstechnik arbeiten. Im Winter 2014 bin ich auf einer Messe meiner Fakultät über die HOCHBAHN gestolpert, weil ich damals ein Praktikum gesucht habe. Letzten Sommer war ich dann für drei Monate als Praktikant hier bei der Zugsicherungstechnik. Das war wirklich spannend, weil ich erst dadurch mal praktisch gesehen habe, wie so ein U-Bahn-Betrieb technisch überwacht wird und wie wichtig das vor allem ist. Dadurch habe ich auch erfahren, dass man bei der HOCHBAHN eben auch seine Abschlussarbeit schreiben kann. Und genau das mache ich jetzt noch bis Ende März. Darin erstelle ich eine Richtlinie zur Kabelplanung in der Zugsicherungstechnik. Klingt total sperrig, bedeutet aber im Grunde nur, dass ich mir überlege, wie z.B. Kabel am besten verlegt werden, damit alles gut funktioniert. Dabei unterstützen mich zwei Experten von der HOCHBAHN, die ich jederzeit um Hilfe und Rat bitten kann. Ich gestalte also mit. Und mal ganz ehrlich, zu jeder Metropole gehört eine U-Bahn! Ich finde also, dass die HOCHBAHN durchaus ein Statussymbol für Hamburg ist (und das sage ich wohlbemerkt als Bremer!).“

Daniel, 22 Jahre, macht ein duales Studium Daniel
„Man könnte meinen, ein Studium in BWL sei von Hause aus relativ trocken und theoretisch. Da kam mir ganz gelegen, dass man an der HSBA studieren und gleichzeitig praktische Erfahrungen bei der HOCHBAHN sammeln kann. Zwischen den Uni-Semestern bin ich immer so zwei bis drei Monate hier im Unternehmen. Da bekomme ich Einblicke in viele verschiedene Bereiche. Gerade habe ich im Marketing beim Relaunch von hochbahn.de mitgearbeitet. Vorher war ich schon in der Personalentwicklung und habe auch die Kollegen aus dem Recruiting unterstützt. Diese Vielfalt ist super, weil ich so auch schon während des Studiums herausfinden kann, wo meine Interessen mit Blick auf die Zukunft liegen. Es ist natürlich von Vorteil, dass die HOCHBAHN ein so großes Unternehmen ist. Dadurch kommt man nicht nur viel rum, sondern merkt auch, wie viel hier für die Stadtentwicklung von Hamburg getan wird. Da mittendrin zu sein, ist echt ziemlich cool. Ein paar der Kollegen, die ich bisher getroffen habe, waren hier sogar selbst mal duale Studenten. Meine Betreuerin aus der Personalabteilung zum Beispiel. Damit kann sie natürlich aus eigener Erfahrung perfekt beurteilen, was für uns Dualis wichtig ist.“


Was Ihr mitbringen solltet:

  • Lust auf Praktikum, Werkstudententätigkeit, Abschlussarbeit oder Duales Studium
  • Eingeschrieben an einer Hochschule (für ein Duales Studium die (Fach-)Hochschulreife)
  • Einblick gibt es in nahezu alle Unternehmensbereiche, aber ein Interesse an Bus und U-Bahn wäre nicht schlecht
  • mindestens 8 Wochen Zeit – man will doch auch was sehen von der HOCHBAHN?!
  • Bewerbungsunterlagen einreichen! Mindestens 4 Monate vor Start – geht am Leichtesten online

Was Ihr von uns kriegt:

  • Freifahrt für U-Bahn und HOCHBAHN-Busse
  • Persönlichen Betreuer
  • Zimmer in unserer Studenten-Wohnung (wenn gewollt und Platz frei)
  • 1x im Monat gemeinsames Essen mit anderen HOCHBAHN-Studenten und Stammtische
  • Touren durch die Werkstätten, Betriebszentralen
  • Sowohl Praktika, als auch Werkstudententätigkeiten und Abschlussarbeiten werden selbstverständlich vergütet

Noch mehr Infos zu den Anforderungen, die Ihr erfüllen solltet und Praktika, Jobs und Studiengängen, die wir anbieten, findet Ihr auf hochbahn.de.

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