Unser bester Nachwuchs – Bettina, Elektronikerin für Geräte und Systeme

Elektronikerin für Geräte und Systeme

Wir haben gewonnen! Wobei halt, eigentlich nicht wir, sondern unsere ehemalige Azubine Bettina, die gestern Abend den Preis als Beste weibliche Absolventin in einem technisch-gewerblichen Beruf in Händen halten durfte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die VDV-Akademie zeichnen alle zwei Jahre nämlich Azubis aus, die ihre Ausbildung besonders gut abgeschlossen haben – und dieses Jahr war Bettina eine der Gewinnerinnen. Wir haben sie uns geschnappt und gefragt, wie man sich als Siegerin so fühlt.

Hochbahn-Blog: Mensch, Bettina, wir sind ja alte Bekannte. Vor zwei Jahren habe ich dich und deine Kollegin schon mal für den Blog interviewt , jetzt hast du sogar den Preis als beste Absolventin abgeräumt, wie fühlt man sich da?

Bettina: Ich freue mich natürlich tierisch. Die Auszeichnung ist eine tolle Bestätigung meiner Arbeit. Ich will aber auch dafür werben, dass sich mehr Frauen für technische Berufe interessieren und bewerben, denn wir sind immer noch viel zu wenige in den technischen Jobs. Dabei können wir mit den Jungs locker mit halten. (lacht)

Hochbahn-Blog: Dein Abschluss liegt jetzt mittlerweile schon über ein Jahr zurück. Was machst du inzwischen?

Bettina: Nach der Ausbildung habe ich erst einmal noch drei Monate in der Zugsicherung hier bei der HOCHBAHN gearbeitet. Es war aber klar, dass ich noch studieren will. Im Herbst 2016 habe ich dann in Braunschweig das Studium Verkehrsingenieurswesen angefangen. Der HOCHBAHN bin ich aber trotzdem treu geblieben, arbeite in den Semesterferien noch als Werksstudentin und will nach dem Masterabschluss zurück in die Zugsicherung.

Hochbahn-Blog: Ganz schöne Entwicklung, die du da gemacht hast. Nicht nur klassische Ausbildung, sondern noch ein Studium hinten dran. Hättest du das am Anfang gedacht?

Bettina: Als ich damals mit der Schule fertig war, hatte meine Mutter in der U-Bahn im Fahrgastfernsehen eine Anzeige für die Ausbildung bei der HOCHBAHN gesehen. Sie schlug mir dann auch vor, mich einfach mal zu bewerben. Ich mochte immer schon die naturwissenschaftlichen Fächer lieber und es war recht schnell klar, dass ich was Technisches lernen will. Die HOCHBAHN hat mir das geboten.

Hochbahn-Blog: Wo du davon sprichst, was zeichnet den Job als Elektronikerin denn aus bzw. was sollten Bewerber denn dafür aus deiner Sicht mitbringen?

Bettina: Erst mal sollte man sich entscheiden, welche Elektroniker-Ausbildung einen mehr interessiert. Ist es eher das „Feine“, also z.B. Kameras, Notrufsäulen oder  Signale- dann sollte man ElektronikerIn für Geräte und Systeme lernen, so wie ich. Interessiert einen eher das „Große“, also z.B. die Versorgung der ganzen Anlagen, dann ist es eher die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Als Elektroniker für Geräte und Systeme ist eine ruhige Hand schon sinnvoll, dazu Konzentration und logisches Denken – dann ist man richtig. Die Vielfalt an dem Job ist das Spannende, den Fehler zu finden und zu beheben. Und dann sieht man ja auch noch so viel von Hamburg, wenn man auf den Haltestellen unterwegs ist. Ich habe während meiner Ausbildung viele Schleichwege durch Hamburg gefunden.

Elektronikerin für Geräte und Systeme auf Haltestelle

Hochbahn-Blog: Danke, Bettina und viel Erfolg für dein Studium. Wir sehen uns dann ganz sicher, sobald du mit dem Masterabschluss zurück in Hamburg bist!


Übrigens, für die Ausbildungsplätze 2018 ist gerade die Bewerbungsphase gestartet. Auf hochbahn.de/Jobs findet Ihr alle Infos zu den verschiedenen Ausbildungen, Ansprechpartner und könnt Euch direkt bewerben. Dafür hier auch noch ein paar Bewerbungstipps 🙂



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