Mein Social Day bei der HOCHBAHN

Moin, ich bin Thore, dualer Student hier bei der HOCHBAHN. Ich studiere im 4. Semester BWL, mal im Betrieb, mal an der Nordakademie in Elmshorn.
Gestern gab’s für mich (und alle 30 Auszubildenden und dualen Studenten meines Jahrgangs) die Chance, dem Arbeitsalltag zu entfliehen. Beim ersten Social Day der HOCHBAHN haben wir uns sozial engagiert und anderen Menschen etwas Gutes getan – einen ganzen Tag lang!

Die Idee: Ein Sozialer Tag

Hinter dem Social Day steckt die Idee, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und seinen Blick dafür zu schärfen, wie bedeutsam ehrenamtliches Engagement ist.

Um das Projekt auf die Beine zu stellen, hat uns der Verein tatkräftig e.V. geholfen. Die sind nämlich Profis im Vermitteln von Projekten, kennen eine Menge Einrichtungen, die Hilfe immer gut gebrauchen können und sind extrem gut vernetzt.

So war schnell ein Projekt gefunden: der Außenbereich einer Wohnunterkunft in Hamburg Langenhorn. Hier wohnen momentan ca. 360 Flüchtlinge, Asylsuchende und Wohnungslose – und die freuen sich natürlich total, wenn ihr Garten verschönert wird.

Zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern stand für uns Azubis und Dualis also Gartenarbeit an! Aber lest selbst!

Der Tag: Kräuter, Blumen und auch ein paar Möbel

Um 9 Uhr haben wir uns zunächst alle in der Wohnunterkunft in Langenhorn getroffen, haben uns mit der Einrichtung vertraut gemacht und wurden von den jeweiligen Ansprechpartnern begrüßt.

Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es auch schon raus auf den Hof, wo uns die verschiedenen „Baustellen“ gezeigt wurden. Alles war super durchgeplant und durchdacht, sodass wir zu den einzelnen Stationen passende Anleitungen hatten und alles – so gut es ging – vorbereitet war.

Nachdem wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt hatten, ging die Arbeit auch schon los: mit Werkzeugen von Unterkunft und HOCHBAHN wurden Palletten bemalt und zusammengeschraubt, Unkraut gejätet, Beete umgegraben, Blumen und Kräuter eingepflanzt oder Sitzgelegenheiten zurechtgesägt. Sogar mit dem Wetter hatten wir Glück – und das ist in Hamburg nun wirklich nicht die Regel – sodass es ab und zu nur leichten Nieselregen gab, ich heute aber sogar einen kleinen Sonnenbrand habe.

Die Arbeiten mussten wir angehende HOCHBAHNER natürlich nicht ganz alleine erledigen: nach wenigen Minuten standen schon die ersten Kinder, mit Tatendrang in den Augen, neben uns und fragten, wo mit angepackt werden kann – und es wurden mehr und mehr. Alle hatten großen Spaß und die Bauten nahmen schneller Gestalt an, als gedacht.

Nachdem wir schon einiges Erfolgreiches vorweisen konnten, gab es um 13 Uhr erst einmal das verdiente Mittagessen. Für uns gekocht haben einige der Bewohnerinnen und Bewohner, welche extra früh aufgestanden sind, um 30 hungrige Mägen zu füllen. Es gab Suppe, Salat, verschiedene Hauptspeisen und zum Abschluss sogar Kuchen und Früchte – es war sehr sehr lecker!

Am Nachmittag wurden die letzten Arbeiten fertiggestellt und alle halfen mit, wo sie gebraucht wurden und unterstützten die anderen, so gut es ging.

Nachdem alle Werkzeuge und Materialien wieder verstaut und zurückgeräumt waren, schauten alle voller Stolz auf die getane Arbeit.
Nach einer kleinen Abschlussrunde und einem Feedback, endete der Tag gegen 16 Uhr. Müde, aber zufrieden ging es nun nach Hause.

Mein Fazit

Eine Abwechslung vom sonst gewohnten Alltag zu bekommen, mit allen Azubis als Team an etwas zu arbeiten, damit auch noch Menschen fröhlich zu machen und Gutes zu tun, war eine tolle Erfahrung und für mich persönlich sicherlich auch nicht die letzte dieser Art. Hoffentlich gibt‘s auch für die nächsten Jahrgänge die Chance zu ihrem eigenen Social Day!


 



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