U4-Haltestellen – da kommen sie hin

Neue U-Bahn für Hamburg: nicht nur die U5, sondern auch die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest. Hier wird von der Horner Rennbahn aus bis zur Dannerallee ein neuer Tunnel gebaut.

Doch was interessiert uns Fahrgäste am meisten? Richtig, die Haltestellen. Und weil dort die Planungen immer konkreter werden, werfen wir darauf doch mal einen Blick.

Am Anfang steht der Trassenverlauf

Der ist bei der U4 relativ fix. Unter der Manshardtstraße verläuft die Strecke. Hier gehört das Gelände der Stadt und wir können bauen, ohne private Grundstücke in Anspruch nehmen zu müssen. Außerdem ist die Manshardtstraße schon heute eine der Hauptverkehrsachsen mit vielen Buslinien. Entlang der Strecke wohnen heute schon so viele Menschen (knapp 13.000), dass sich eine U-Bahn lohnt. Auch die Universität der Bundeswehr ist nicht weit. Heißt also: das Potenzial ist groß. Alle, die entlang dieser Strecke heute also den Bus (oder das Auto) nutzen, können in Zukunft mit der U-Bahn fahren.

Ein Tunnel allein macht ja nun aber noch lange keine U-Bahn, denn immer noch fehlt das Entscheidende:

Die Haltestellen

Für die Lage der Haltestellen ist letztlich auch die Länge der gesamten Strecke (1,9 km) nicht unwichtig. Der Abstand zwischen zwei Haltestellen soll nämlich nie besonders lang sein – zu kurz ist aber auch nicht gut. Außerdem gilt die Regel: alles im Umkreis von ca. 750 Metern gilt als erschlossen. Und Doppelerschließung soll vermieden werden.  Der abstandsmäßig geeignete Punkt für die nächste Haltestelle ist also verhältnismäßig einfach gefunden.

Der allein ist aber auch noch nicht entscheidend. Wichtig ist auch, ob an dieser Stelle nun überhaupt genug Platz ist, ob hier viele Leute wohnen, es große Einkaufszentren oder Umsteigepunkte von Bussen gibt.

So war schnell klar, dass die Stoltenstraße und die Dannerallee zwei wichtige Straßen sind, die die Manshardtstraße kreuzen und noch genug Platz für je eine Haltestelle haben. Und auch vom Abstand und dem Übergang zu den Bussen passt es.

Dazu braucht jede Haltestelle – logisch – Ausgänge. Davon am besten an jedem Ende des Bahnsteigs einen, Fahrtreppen und mind. einen Aufzug, denn heute baut niemand mehr nicht barrierefrei. Hinzu kommen Technikräume für unsere U-Bahn, die zwar Platz brauchen, von uns Fahrgästen aber nicht wirklich wahrgenommen werden.

So entsteht ein erstes Haltestellenlayout mit allen Funktionalitäten der Haltestelle.

Aber genug der Theorie, hier endlich die Fakten zu den Haltestellen:

1. Horner Rennbahn

An der Horner Rennbahn fahren U2 und U4 schon heute. Der heutige Bahnsteig wird künftig der sein, von dem U2 und U4 aus in die Innenstadt fahren. Hier kann also so bequem am selben Bahnsteig umgestiegen werden. Ein neuer Bahnsteig wird für die  stadtauswärts fahrende U2/U4 gebaut. Hier teilen sich die Linien künftig ein Gleis, die U2 biegt Richtung Billstedt ab, die U4 auf die Horner Geest.

2. Stoltenstraße

Die erste neue Haltestelle Stoltenstraße liegt unter der Manshardtstraße zwischen Stoltenstraße und Rudolf-Roß-Allee rund 7 Meter unter der Erde. Hier wird es Seitenbahnsteige (also je Richtung ein Bahnsteig) geben und  deshalb insgesamt 4 Ausgänge. Vom Bahnsteig kommt man direkt an die Oberfläche, ähnlich wie an der Mönckebergstraße. Aufzüge sind am westlichen Ende der Haltestelle geplant, weil dort die größten Fahrgastströme erwartet werden.

3. Dannerallee

An der vorläufigen Endhaltestelle direkt vor dem Einkaufszentrum zwischen Dannerallee und Graßmannweg wird eine Haltestelle mit Mittelbahnsteig gebaut. Vom Bahnsteig geht es in ein Zwischengeschoss und von dort an die Oberfläche. Der Aufzug ist in der Mitte des Bahnsteiges. Derzeit sind noch 8 Ausgänge geplant, was eigentlich ein bisschen viel ist. Vor allem die Anzahl der Ausgänge und die genaue Position des Aufzugs fordern unsere Planer gerade noch ordentlich.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Vorentwurfsplanung ist in vollem Gange. Nun folgt die weitere Ausarbeitung bis zum finalen Entwurf. Dafür konnten Anwohner gestern auch erneut ihre Anregungen zu den Haltestellen äußern. Nun werden diese von den U4-Planern mit in die Entwürfe eingearbeitet. So wächst auch das Modell, was wir hier gezeigt haben.



24 Kommentare zu “U4-Haltestellen – da kommen sie hin

  1. Wann wird es erste architektonische Entwürfe für die Haltestellen geben? Und werden diese ebenfalls ähnlich gestaltet, wie die anderen 3 neuen Haltestellen der U4? Oder gilt dieser Teil nicht mehr als Aushängeschild für die Stadt Hamburg?
    Wird bereits an Infrastrukturmaßnahmen für eine zukünftige Automatisierung gedacht? Werden im Streckenbereich Abstellgleise bzw. Wartungsanlagen errichtet?
    Und: inwiefern wird die Haltestelle Horner Rennbahn architektonisch überarbeitet? Bekommt sie evtl. im Zuge der Verlängerung ein komplett neues, optimiertes Design?

    • Bis es erste architektonische Entwürfe gibt, dauert es noch etwas. Es ist voraussichtlich geplant, einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung der Haltestellen zu machen, wo auch die Anregungen aus der Bürgerbeteiligung aufgenommen werden.
      Eine grundlegende architektonische Überarbeitung der Horner Rennbahn ist nicht geplant. Es ist jedoch geplant, hier etwa in der Mitte des Bahnsteiges ein zusätzliches Treppenhaus mit direkter Verbindung zur neuen Haltestelle zu errichten, um die Umsteigezeiten möglichst gering zu halten.
      Eine zweigleisige Abstellanlage ist am Ende des Bauabschnitts hinter der Haltestelle Dannerallee geplant.

  2. Hallo, wir wohnen seit langem in Nähe vo der U-bahn-Haltestelle Fühlsbuttel-Nord. Leider haben beim Großeinkauf Probleme, da in dieser Haltestelle keinen Aufzug oder Rolltreppe gibt. Wann ist dieser Haltestelle an der Reihe. Im Internet habe ich hierzu nichst gefunden. Könnten Sie die Frage beantworten. Ich hier wird demnächst Barrierfrei. MfG
    Lombartz.

  3. Kann diesen Abschnitt nicht gleich als Versuchssteecke für den Automatikbetrieb nutzen !?! Also gleich mit Bahnsteigtüren ausstatten.

    Der Zug fährt bis Horner Rennbahn traditionell per Fahrer und ab Horner Rennbahn drückt der Fahrer einen Knopf und es geht per Automatik weiter. Er bleibt natürlich erstmal drin sitzen wie bisher. Die DT5 sollen ja die Möglichkeit haben für Automatikbetrieb umgerüstet werden zu können.

    So kann man den Automatikbetrieb schon mal testen und auch ggf. die Umrüstung bestehender Strecken testen . So hat man es Nürnberg mit der U3 und U2 ja auch gemacht. Diese kommt sogar ohne Bahnsteigtüren aus. Was die Kosten für die Rest U2/U4 Streckenabschnitte ja nur positiv sein kann.

    • Die Automatisierung ist für die U4 nicht geplant. Ein Umherschalten zwischen Betrieb mit Fahrer und fahrerlosen Betrieb macht auf dem verhältnismäßig kurzem Abschnitt Horner Geest wirtschaftlich und betrieblich keinen Sinn. Die U5 hingegen wird, so ist es geplant, vollautomatisch fahren.

  4. Hallo,

    gibt es schon Planungen für eine Weiterführung der Strecke in den östlichen Teil des Bezirks Wandsbek (Jenfeld und darüber hinaus)?

    • Und noch etwas:
      Was geschieht mit den in der Abstellanlage Horner Rennbahn abgestellten historischen Fahrzeugen (T1 18 und DT1 512 und 518)? Wird der anstehende Tunnelumbau genutzt, diese Fahrzeuge nun in der Werkstatt aufzuarbeiten?

    • Diese Möglichkeit wird jedenfalls nicht verbaut. Derzeit ist die Dannerallee (Arbeitstitel) als Endhaltestelle geplant.

  5. Warum wird die Haltestelle Horner Rennbahn nicht so geplant, dass die U2 Richtung Billstedt und die U4 Richtung Dannerallee je ein eigenes Gleis bekommen und die U2 und U4 die stadteinwärts fahren an nur einem Gleis halten? Wer von der Dannerallee steigt doch kaum an der Horner Rennbahn um, wenn er in Richtung Innenstadt will! Aber an der Haltestelle Horrner Rennbahn muss man dann genau aufpassen, dass man in die richtige U-Bahn erwischt, weil beide Linien nach der Planung am selben Gleis halten. Sonst könnte man sich den neuen Bahnsteig ja auch ganz sparen und die U4 nach Horner Rennbahn gleich ausfädeln lassen.
    Besonders unpraktisch wird es für Fahrgäste, die von der Danneralle kommend nach Mümmelmannsberg wollen, Hier ist der Umsteigeweg an der Horner Rennbahn ja nach der Planung besonders weit!

    • Um einen dichten Takt fahren zu können, müssen die jeweils von Horner Geest bzw. von Billstedt kommenden Züge auf eigenem Gleis bis in die Haltestelle fahren. Das ist nur mit einer zweigleisigen Haltestelle Horner Rennbahn stadteinwärts realisierbar. Die Züge Richtung stadteinwärts kommen von verschiedenen Richtungen (Horner Geest und Billstedt). Da sie westlich Horner Rennbahn auf einem gemeinsamen Gleis fahren, muss für die Weiterfahrt eine Art Koordinierung an der Haltestelle Horner Rennbahn erfolgen. Beispiel: die Züge aus Horner Geest und Billstedt kommen aufgrund einer Verspätung in die Haltestelle Horner Rennbahn gleichzeitig an. Sie können allerdings Richtung Innenstadt nicht weiter zusammenfahren, da nur ein gemeinsames Gleis vorhanden ist, sondern muss jeder Zug sich an die Taktlage anpassen. Einfacher gesagt, der eine nach dem anderen fahren. Wenn die Haltestelle über lediglich eine Bahnsteigkante verfügen würde, müsste der Zug vor Einfahrt in die Haltestelle im Tunnel warten.
      Außerdem ist das Thema Sicherheit wichtig: Jeder Zug muss im Ernstfall die Möglichkeit haben, in die Haltestelle fahren zu können. Da die stadteinwärts fahrenden Züge von verschiedenen Richtungen kommen, brauch es dafür je ein Gleis.
      Für die Fahrgäste die von der Dannerallee kommen und nach Mümmelmannsberg wollen, ist ein Umstieg über die Oberfläche erforderlich. Der Umsteigeweg über die östlichen Zugängen der Haltestellen ist aber relativ kurz, da beide Haltestellen oberflächenah liegen.
      Ein bahnsteiggleicher Übergang für die Verkehrsrelation Dannerallee – Mümmelmannsberg ist zusätzlich zu den oben erwähnten Gründen aus bautechnischer Sicht nicht realisierbar.

  6. warum fährt die u4 am sonntag nur bis Horner Rennbahn u warum fahren die die neuen züge immer nur als u4 nicht auf der u2 bis mümmel ?

  7. Ich habe eine Frage über den Termin des Baubeginns des Betriebhofs Billstedt (Waschanlage und Werkstätten für die Züge der U2 und U4). Zur Zeit wird die Legienbrücke erneuert. Gibt es dadurch Probleme mit dem Fertigstellungstermin des Betriebshofs Billstedt? Der neue Betriebshof soll ja laut den Medien zeitgleich mit der Eröffnung der U4 Verlängerung bis Elbbrücken in Betrieb genommen werden. Im Anschluß sollen dann die Bauarbeiten für die Strecke zum Horner Geest begonnen werden. Und mir ist aufgefallen, dass die Bäume am westlichen Ende der Abstellgleise in Billstedt immer noch nicht gefällt worden sind. Die Hochbahn hat nur bis zum 28. Februar 2017 Zeit, die Bäume wegen der Bauarbeiten am Betriebshof zu fällen, danach ist es verboten wegen der Vogelbrutschonzeit 1. März bis 30. September die Bäume zu fällen.

    • Für den Neubau der U-Bahn-Werkstatt stehen wir in engem Austausch mit dem Team für den Bau der Legienbrücke. Der Baubeginn für unsere Werkstatt ist nach wie vor für Anfang 2017 geplant, die Fertigstellung für Ende 2018. Es sind keine Verzögerungen bekannt.

  8. mich würde mal interessieren wieso bei der Station Stoltenstraße Seitenbahnsteige geplant werden? würde ein Mittelbahnsteig dort nicht mehr sinn machen oder werden die Ausgängen am dem Enden der Station miteinander verbunden sein? Ich hab hier auch nichts zum ungefähren Zeitpunkt der Fertigstellung/Eröffnung der Haltestellen gefunden.

    • Da die Haltestelle Stoltenstraße eine Zwischenhaltestelle ist (keine Endhaltestelle), kann sie entweder mit Seitenbahnsteigen oder mit Mittelbahnsteig gebaut werden. Um die Haltestelle möglichst oberflächennah zu bauen und dadurch sehr kurze Fußwege für die Fahrgäste zu ermöglichen, müssen wir auf eine Schalterhalle / Verteilerebene verzichten. Ohne Schalterhalle brauchen wir Seitenbahnsteige, damit die Ausgänge oben an der Oberfläche im Gehweg positioniert werden können. Ansonsten hätten wir zwei Mittelinseln entlang der Manshardtstraße für die Anordnung der Ausgänge und des Aufzuges bauen müssen. So entsteht eine Haltestelle, die für die Fahrgäste sehr attraktiv ist (25 Stufen runter und sofort auf dem Bahnsteig). Auch aus bautechnischer Sicht und aus Sicht der Baukosten ist die Lösung mit Seitenbahnsteigen ohne Verteilerebene besser zu bewerten. Die U4 soll dann ca. Mitte der 2020er Jahre auf die Horner Geest fahren.

  9. Pingback: HAMBURG: U4-Haltestellen – da kommen sie hin | pro. U_Bahn

  10. In den Kommentaren zum Mopo-Artikel „U4-Verlängerung: Worauf sich die Autofahrer einstellen müssen“ vom 17.5.2017 steht u.a.: „Wenn man schon bis zur Dannerallee in Horn baut, warum dann nicht gleich weiter planen hoch zur Rodigallee, dort an der Kreuzung Schiffbeker Weg und am Einkaufscenter Jenfeld je eine Haltestelle und dann hoch zum Berliner Platz mit einer Haltestelle. Schon hat man eine schnellere Anbindung von Jenfeld in die Stadtmitte. Man kann ja gleich planen und daraus einen zweiten Bauabschnitt machen.“
    http://www.mopo.de/hamburg/u4-verlaengerung-worauf-sich-die-autofahrer-einstellen-muessen-26914836
    Den Vorschlag finde ich gut. So einfach wäre Jenfeld nie wieder an das U-Bahn-Netz angeschlossen.

    • Die Verlängerung der U4 Richtung Jenfeld ist baulich möglich, wenn auch derzeit nicht konkret geplant. Das Gebiet soll ja auch erst einmal gut durch die S4 erschlossen werden. Ausgeschlossen ist die Verlängerung der U4 aber nicht 😉

  11. Wie sieht es mit den 4 Kleingärten am Horner Moor aus? Unsere Gärten sind bereits seit über 50 Jahre im Familiennesitz. Meine urgroßmutter ist darin aufgewachsen. Und alle nachfolgenden Generationen haben ihre Kindheit dort verbracht. Unsere 2 jüngsten (2 Und 6 jahre) spielen dort. Müssen wir unsere Erinnerungen aufgeben nur damit andere die Bahn statt der Busse nutzen?

    • Ich verstehe Ihre Betroffenheit. In Zukunft soll die Horner Geest mit der U4 viel schneller und bequemer erreichbar sein. Wenn die U-Bahn fertig ist, bringt sie 13.000 Anwohnern erstmaligen Anschluss an das Schnellbahnsystem.
      Doch bei einem Projekt in dieser Größenordnung müssen zahlreiche Interessen gegeneinander abgewogen werden. Wir planen die U4 so, dass sich fast die gesamte Strecke auf öffentlichem Grund befindet und so wenig private Flächen wie möglich in Anspruch genommen werden müssen. Das ist in einer dicht bebauten Stadt wie Hamburg ein großer Kraftakt. Die Fläche, auf der sich die vier Kleingärten am Horner Moor südlich der Manshardtstr. befinden, wird während der Bauphase leider benötigt. Nach Fertigstellung der U-Bahn können dort wieder Kleingärten angelegt werden. Wir sind hierzu mit dem Landesbund der Gartenfreunde bereits im Gespräch. Sehr gerne können Sie sich an unsere Beauftragte vor Ort, Hanna Waeselmann wenden. Sie erreichen sie per Mail hanna.waeselmann@hochbahn.de oder telefonisch unter Tel. 32 88 5369. Sie kann Ihnen im persönlichen Gespräch alle Ihre Fragen detailliert beantworten.

  12. Hallo,

    mir ist bei den Skizzierungen aufgefallen, das der neue Bahnsteig an der Horner Rennbahn (also stadtauswärts) keinen behindertengerechten Zugang hat, geschweige denn einen Fahrstuhl. Da die Hochbahn die Haltestelle Horner Rennbahn (alt) auch erst nachträglich (ich glaube 25 Jahre später) mit einen Fahrstuhl ausgestattet hat, wird denn der Fahrstuhl für die behindertengerechte Nutzung, für Personen mit Handicap, die aus der Stadt kommen, auch erst in 30 Jahren gebaut?

    • Das stimmt nicht. Es wird auf dem neuen Bahnsteig sogar zwei Aufzüge geben. Heutzutage werden alle Neubau-Haltestellen von Beginn an barrierefrei gebaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie die folgende Aufgabe: *